Worum geht es?

Durch den Bisexual Health Awareness Month soll die Gesundheit bi+sexueller Menschen mehr in den gesell­schaft­lichen Fokus gerückt werden.

Wann findet die Aktion statt?

Seit 2014 findet jeden März der #BiHealth­Month statt.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Bi+?

Bi+ wird in aktivis­ti­schen und wissen­schaft­lichen Kontexten als Überbe­griff für alle sexuellen Orien­tie­rungen verwendet, bei denen eine Person Menschen von mehr als einem Geschlecht anziehend finden kann. Also alle Menschen, die nicht monose­xuell sind. (Mono kommt aus dem Griechi­schen und bedeutet „allein“, „einzig“ oder „ein“. Damit gemeint sind sexuelle Orien­tie­rungen wie homo- und hetero­se­xuell, die sich nur auf ein Geschlecht beziehen.) Unter Bi+sexualität fallen also beispiels­weise bisexuell, panse­xuell, queer, omnise­xuell, polyse­xuell, homo- oder hetero­fle­xibel und bi-curious (bi-neugierig). Manche Menschen unter­scheiden auch zwischen sexueller und roman­ti­scher Orien­tierung. Sie bezeichnen sich beispiels­weise als bisexuell und homoroman­tisch. Die Endung „-sexuell“ bei den Orien­tie­rungen wird in der Regel noch als Überbe­griff verwendet. Manche Menschen nutzen aber auch explizit „-roman­tisch“, um sich noch deutlicher auszu­drücken.

(Quelle: Bi+Pride)

Wozu wurde der #BiHealth­Month ins Leben gerufen?

Das Ziel ist die Schaffung von sicheren und integra­tiven Räume — persönlich und online, lokal und global — in denen Bi+ Personen ihre Erfah­rungen austau­schen und Bezie­hungen aufbauen können. Das gegen­seitige Empowerment kann die körper­liche, geistige und soziale Gesundheit von Bi+ Personen fördern.

 

Das diesjährige Thema des #BiHealth­Month lautet “Beyond Visibility”. Das Thema wurde gewählt, um deutlich zu machen, dass es in den letzten 10 Jahren zwar unglaub­liche Fortschritte bei der Sicht­barkeit gab. Dennoch gibt es immer noch viel zu tun, um die gesund­heit­liche Chancen­gleichheit für bi+ Menschen zu gewähr­leisten.

Wo gibt es mehr Infor­ma­tionen?

Infor­ma­tionen zum Bi+ Health Awareness Month gibt es auf bipride.de oder auf Englisch unter bihealthmonth.org.

Worum geht es?

Die „Aromantic Spectrum Awareness Week“ dient der Sicht­bar­ma­chung des aroman­ti­schen Spektrums.

Wann findet die Aktion statt?

Seit 2014 findet die ASAW  in der Regel in der ersten vollen Woche nach dem Valen­tinstag statt.  Also vom 19. — 25. Februar 2023.

Was verbirgt sich hinter dem aroman­ti­schen Spektrum?

Aromantik ist eine roman­tische Orien­tierung, die Menschen beschreibt, deren Roman­tik­erfahrung von den norma­tiven gesell­schaft­lichen Erwar­tungen abweicht. Aroman­tische Menschen empfinden keine roman­tische Anziehung zu anderen Menschen und/oder sie haben kein Verlangen nach roman­ti­schen Bezie­hungen. Das Spektrum der Aromantik umfasst auch Menschen, die kaum oder nur unter Umständen roman­tische Anziehung empfinden. Es ist daher indivi­duell, ob aroman­tische Menschen Interesse an roman­ti­schen und/ oder sexuellen Begeg­nungen haben, sich in Partner*innenschaften wohlfühlen oder lieber Single sind. Aromatik ist unabhängig von Geschlecht und sexueller Orien­tierung. Nicht aroman­tische Menschen werden als alloro­man­tisch bezeichnet.

Wozu wurde die ASAW ins Leben gerufen?

Die „Aromantic Spectrum Awareness Week“ dient der Sicht­bar­ma­chung des aroman­ti­schen Spektrums. Sie hat das Ziel, das Bewusstsein und die Akzeptanz für die Identi­täten des aroma­ti­schen Spektrums zu stärken.

Wo gibt es mehr Infor­ma­tionen?

Infor­ma­tionen über das aroman­tische Spektrum gibt es auf aromantik.de oder auf Englisch bei arospecweek.org.

Das QNN veran­staltet in 2023 zum ersten mal einen Queeren Neujahrs­empfang.

Hierfür laden wir am 24.02.2023 nach Hannover ein.

 

An dem Abend wird zudem die Goldmarie 2023 verliehen — und hierfür brauchen wir euch!

 

Mit der Verleihung der Goldmarie machen wir queeres Engagement sichtbar, denn ohne die Vielzahl an unermüd­lichen Ehrenamtler*innen würde es viele Angebote für queere Menschen in Nieder­sachsen nicht geben.

 

(Selbst­hilfe-) Gruppen, Stamm­tische, Peer to Peer Angebote, CSDs, Dyke* Marches, Demos, Kundge­bungen, Beratungen und viele weitere Angebote für queere Personen, werden ehren­amtlich getragen. Aber auch Vorstands­arbeit in Vereinen, Verwal­tungs­auf­gaben und Unter­stützung des Haupt­amtes gehören zum queeren Ehrenamt.

 

Du kennst eine Person, die sich vorbildlich und ehren­amtlich für queere Menschen einsetzt? Deren Engagement im beson­deren Maße wertge­schätzt werden soll?

 

Dann bist du herzlich einge­laden einen Menschen für die Goldmarie 2023 bis zum Einsen­de­schluss am 31.01.2023 zu nominieren.

www.qnn.de/goldmarie2023/

 

Die Verleihung der Goldmarie findet am 24.02.2023 im Rahmen des Queeren Neujahrs­empfang statt.

Diese Fortbildung befähigt psycho­so­ziale Berater*innen dazu inter­ge­schlecht­liche Menschen und deren Angehörige kompetent zu beraten. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn Berater*innen das gesell­schaftlich weit verbreitete Bild geschlecht­licher Binarität hinter­fragen und sich emotional auf Berichte inter­ge­schlecht­licher Erfahrungsexpert*innen und deren Angehörige einlassen. So können sie den bislang vorherr­schenden patho­lo­gi­sie­renden und normie­renden Blick auf Inter­ge­schlecht­lichkeit aufgeben. Es werden zudem aktuelle recht­liche Grund­lagen beleuchtet und abschließend verschiedene Beratungs­felder in den Blick genommen.

Zielgruppe der Fortbildung sind Menschen, die bereits profes­sio­nelle Beratung durch­führen und sich für die Beratung von inter­ge­schlecht­lichen Menschen fortbilden möchten. Die Fortbildung findet in vier Modulen in der Akademie Waldschlösschen statt.

Weitere Infor­ma­tionen zur Weiter­bildung, sowie Möglich­keiten zur Anmeldung sind hier zu finden.

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Die Plakat-Kampagne Ich bin Inter* ist vom 21.11.2022 bis zum 9.12. in Lüneburg! In dieser Zeit werden die gelben Plakate an verschie­denen Orten in Lüneburg zu sehen sein: https://im-nds-ev.de/ichbininter

Zum Auftakt fand eine Podiums­dis­kussion im check point queer in Lüneburg statt. Zu Beginn wurde der Film „Die Katze wäre eher ein Vogel“ gezeigt. In diesem Interview-Film von 2007 berichten vier inter­ge­schlecht­liche Menschen aus ihrem Leben. Sie beschreiben sehr eindrucksvoll und sehr drastisch was ihnen wider­fahren ist und auf welch grausame Art und Weise sie an ein medizi­ni­sches männliches oder weibliches Normge­schlecht „angepasst“ werden sollten.

Anschließend fand eine Podiums­dis­kussion mit einem illustren Podium statt: Lucie Veith von Inter­ge­schlecht­liche Menschen e.V. stellte klar, dass der Film von 2007 ist und sich seitdem einiges verändert und verbessert hat. Es gibt den Perso­nen­standdivers“ und inzwi­schen ein Gesetz, dass die Einwil­ligung in sog. geschlechts­an­glei­chenden Opera­tionen an Kindern erschwert. Anjo Kumst von Inter­ge­schlecht­liche Menschen e.V. und inter­ge­schlecht­liche Menschen Landes­verband Nieder­sachen e.V. macht aller­dings auch auf die Schutz­lücken dieses Gesetzes aufmerksam: So gilt es nur für „Kinder mit einer Variante der geschlecht­lichen Entwicklung“. Wenn operiert werden soll, ist es ein Leichtes Kinder aus dieser Diagnose-Gruppe heraus­zu­de­fi­nieren. Pascal Mennen ist Sprecher für Schul­po­litik von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Landtag Nieder­sachsen. Er wird sich dafür einsetzen, dass die Lebens­rea­li­täten von inter­ge­schlecht­lichen Kindern und Jugend­lichen an den Schulen besser berück­sichtigt werden. Vor allem die Fort- und Weiter­bildung von Lehrkräften sieht er als entschei­denden Schlüssel. Auch bei Schul­bü­chern sieht er einen großen Verbes­se­rungs­bedarf, denn in vielen geht es über Mann und Frau nicht hinaus. Florian Däbritz betont die hohe Bedeutung der inter­ge­schlecht­lichen Selbst­hilfe. Er ist im check point queer aktiv und veran­staltet dort eine regel­mäßig statt­fin­dende Inter*Gruppe. Die nächsten Termine sind am 24.11 und am 15.12. um 19 Uhr. Weitere Infos gibt es hier: inter@checkpoint-queer.de

Queer­po­li­ti­scher Blick auf den Koali­ti­ons­vertrag

Vier Wochen nach der Landtagswahl haben SPD und Bündnis 90/Die Grünen ihren Koali­ti­ons­vertrag der Öffent­lichkeit  vorge­stellt.

 

Doch was sieht der neue Koali­ti­ons­vertrag in Bezug auf queere Themen vor?

 

Das QNN hatte zur nieder­säch­si­schen Landtagswahl  queer­po­li­tische Forde­rungen aufge­stellt und diese in Querschnitts­themen zusam­men­ge­fasst. Im Folgenden haben wir unsere Forde­rungen thema­tisch den jewei­ligen Orginal­zi­taten aus dem Koali­ti­ons­vertrag gegenüber gestellt.

 

Die Querschnitts­themen Arbeit, Beratung & Selbst­hilfe, Gesundheit, Kinder & Jugend, Öffent­liche Sicht­barkeit, Pflege und Alter, Regen­bo­gen­fa­milien und Sport wurden im neuen Koali­ti­ons­vertrag nicht dezidiert aufge­griffen.

 

Daher finden sich im folgenden nur die Querschnitts­themen Allgemein queer­po­li­tische Forde­rungen, Bildung & Schule, Gleich­stel­lungs­po­litik, Migration & Flucht sowie Polizei & Justiz.

Allge­meine Queer­po­li­tische Forde­rungen

Das QNN fordert:

  • Ergänzung von Artikel 3 der nieder­säch­si­schen Verfassung, um das Merkmal der sexuellen und geschlecht­lichen Identität.
  • Akzeptanz und diskri­mi­nie­rungs­freie Teilhabe von queeren Menschen als Querschnitts­aufgabe in allen Minis­terien und Verwal­tungs­be­hörden etablieren.
  • Insti­tu­tio­na­li­sierte Förderung der landes­weiten queeren Selbst­or­ga­ni­sa­tionen und Inter­es­sens­ver­tre­tungen.
  • Bedarfs­ge­rechte Finan­zierung regio­naler queerer Angebote.
  • Erwei­terung des NDR-Rundfunk­rates um einen queeren Vertre­tungssitz.

Das sagt der Koali­ti­ons­vertrag:

„Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter*, nicht-binäre und queere Menschen (LSBTIQ*) sind Teil unserer Gesell­schaft. Sie sollen in Nieder­sachsen frei, selbst­be­stimmt und ohne Angst leben können. Um queeres Leben in Nieder­sachsen sichtbar zu machen und Vorur­teile abzubauen, wollen wir nach dem Vorbild der „Kampagne für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt in Nieder­sachsen“ einen Landes­ak­ti­onsplan auflegen. Beratungs­an­gebote wollen wir bedarfs­ge­recht ausbauen. Das Urteil des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts zur sogenannten Dritten Option werden wir konse­quent in allen Bereichen der unmit­tel­baren und mittel­baren Landes­ver­waltung umsetzen. Wir begrüßen deshalb auch das geplante Selbst­be­stim­mungs­gesetz auf Bundes­ebene. Außerdem streben wir an, den Schutz vor Diskri­mi­nierung aufgrund der sexuellen Identität in der Nieder­säch­si­schen Verfassung zu verankern.

S.93

 

Bildung & Schule

Das QNN fordert:

  • Schul­recht­liche Vorgaben zum sensiblen Umgang mit trans*, inter* und nicht-binären Schüler*innen im Sinne einer selbst­be­stimmten geschlecht­lichen Identi­täts­ent­wicklung.
  • Ausbau der Förderung der Bildungs- und Antidis­kri­mi­nie­rungs­arbeit von SCHLAU Nieder­sachsen.
  • Förderung von Beratungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­boten für Schulen und Lehrkräfte zu sexueller und geschlecht­licher Vielfalt, wie z.B. das Projekt ‚Schule der Vielfalt* Nieder­sachsen‘.
  • Veran­kerung von sexueller und geschlecht­licher Vielfalt als Querschnitts­themen in den Lehrplänen, sowie in der Aus- und Weiter­bildung pädago­gi­scher Berufe.
  • Schul­form­über­grei­fende Empfeh­lungen zum geschlech­ter­sen­siblen Sprach­ge­brauch in Lehrma­te­rialien, sowie im Schrift­verkehr und amtlichen Dokumenten.

Das sagt der Koali­ti­ons­vertrag:

„Schulen sind Orte der Vielfalt. Die Lebens­rea­lität und damit die Belange unter­schied­licher Kinder und Lehrkräfte bilden wir in den Kerncur­ricula, dem Schul­alltag und der Schul­or­ga­ni­sation ab. Hierbei werden wir sowohl Fortbil­dungen und Diversity-Trainings als auch Unter­stützung zur Verfügung stellen. Für alle an Schule betei­ligten Akteure werden wir bedarfs­ge­rechte Beratungs­an­gebote zum Umgang mit Vielfalt, etwa LGBTIQ*, schaffen. So werden wir die Arbeit von „SCHLAU” als Peer-To-Peer-Angebot sichern, aber auch für Lehrkräfte und Schul­lei­tungen ein angemes­senes Angebot in Fragen der Vielfalt vorhalten. Unser Ziel ist es darüber hinaus Geschlech­ter­ste­reotype zu überwinden. Schul­ma­te­rialien, Lehrpläne und Unter­richt wollen wir mit Blick auf migra­ti­ons­ge­sell­schaft­liche Entwick­lungen sowie die Koloni­al­ge­schichte refor­mieren und den Eurozen­trismus in der Lehre reflek­tieren.“

S.66

 

Gleich­stel­lungs­po­litik

Das QNN fordert:

  • Erwei­terung des Nieder­säch­si­schen Gleich­be­rech­ti­gungs­gesetz (NGG) auf alle Geschlechter.
  • Landes­weite Vorgaben zur Gleich­stellung aller Geschlechter in der kommu­nalen Gleich­stel­lungs­po­litik.
  • Landes­weite Empfeh­lungen für einen gender­ge­rechten Sprach­ge­brauch in Verwaltung und Behörden.
  • Schaffung von gender­neu­tralen sanitären Anlagen in öffent­lichen Gebäuden.

Das sagt der Koali­ti­ons­vertrag:

„Um unseren Fokus auf Bestands­sa­nie­rungen abzusi­chern, werden wir die Nieder­säch­sische Bauordnung (NBauO) um eine Umbau­ordnung ergänzen. Die NBauO muss auch die Heraus­for­de­rungen des Klima­schutzes, der geschlecht­lichen Vielfalt, des Flächen­mangels, des Wasser­schutzes sowie der Biodi­ver­sität berück­sich­tigen.“

S.19

 

Migration & Flucht

Das QNN fordert:

  • Einrichtung einer Projekt­fach­stelle zur Unter­stützung und Beratung von queeren Geflüch­teten, Migrant*innen und deren Selbst­or­ga­ni­sa­tionen.
  • Etablierung von sicheren Erstauf­nah­me­stellen und Unter­künften für queere Geflüchtete und Schulungen für Mitar­bei­tende.
  • Förderung von Projekten für queere Geflüchtete und queerer migran­ti­scher Selbst­or­ga­ni­sa­tionen.

Das sagt der Koali­ti­ons­vertrag:

„Das verbind­liche Schutz­konzept der LAB NI für besonders schutz­be­dürftige Menschen (u.a. Frauen und Kinder) wird fortge­schrieben. Dazu gehört die Schaffung von mehr sicheren Unterbringungsmöglichkeiten/Safe Houses für bspw. queere Geflüchtete. Es werden ab Ankunft niedrig­schwellig Beratungen in Koope­ration mit den entspre­chenden Menschenrechts‑, Frauen- und queeren Organi­sa­tionen angeboten.“

S.95

 

Polizei & Justiz

Das QNN fordert:

  • Einrichtung einer zivil­ge­sell­schaft­lichen Anlauf- und Beratungs­stelle für die Opfer von queer­feind­licher Hasskri­mi­na­lität und Mobbing.
  • Schulungen für Bedienstete der Polizei zu den Themen sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt.
  • Eine LSBTIQ* Ansprech­person in jeder Polizei­in­spektion.
  • Schulungen von Personal in Justiz­be­hörden über die aktuellen gesetz­lichen Grund­lagen zu sexueller und geschlecht­licher Vielfalt.
  • Anerkennung des dgti-Ergän­zungs­ausweis in sämtlichen nieder­säch­si­schen Behörden und Insti­tu­tionen.

Das sagt der Koali­ti­ons­vertrag:

„Wir stehen entschlossen an der Seite der queeren Menschen und setzen uns für eine konse­quente Bekämpfung von Hasskri­mi­na­lität in Nieder­sachsen ein. Hierbei werden wir prüfen, wie wir die Polizei­liche Krimi­na­li­täts­sta­tistik (PKS) um eine diffe­ren­zierte Erfassung zum Beispiel von Gewalt­taten gegen LSBTIQ* erweitern können.

S.104

Herzlich laden wir alle QNN Mitglieds­or­ga­ni­sa­tionen zu unserer jährlichen Mitglieds­ver­sammlung ein:

  • Sonntag, den 20.11.2022
  • 11:00 — 16:00 Uhr
  • Pavillon  I  Lister Meile 4  I  30161 Hannover

Die offizielle Einladung inkl. Delegier­ten­for­mular ist allen Mitglieds­or­ga­ni­sa­tionen per Mail zugangen.

Das Delegier­ten­for­mular ist an dieser Stelle nochmals zu downloaden:

DOWNLOAD

Für die Planung des Catering, bitten wir um Anmeldung bis zum 13.11.22:

 

Anmel­de­for­mular

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