Frühest­möglich zum 01.09.2026 suchen wir eine engagierte Person als

Referent*in für unsere Landes­fach­stelle Inter*

 

Die Landes­fach­stelle ist eine Koope­ration mit Inter­ge­schlecht­liche Menschen Landes­verband Nieder­sachsen e.V. (IMLVNDSeV).

Aufga­ben­spektrum

  • Entwicklung und Durch­führung von Infor­ma­tions- und Bildungs­ver­an­stal­tungen für Fachper­sonal, insb. aus dem Gesund­heits­wesen
  • Entwicklung und Veröf­fent­li­chung von Infor­ma­ti­ons­bro­schüren in Koope­ration mit relevanten Organi­sa­tionen
  • Entwicklung und Durch­führung von Kampagnen, die die Sicht­barkeit inter­ge­schlecht­licher Menschen in Nieder­sachsen erhöhen
  • Beratung von öffent­lichen Einrich­tungen und sonstigen Organi­sa­tionen
  • Öffentlichkeits‑, Netzwerk- und Gremi­en­arbeit
  • Intensive Zusam­men­arbeit und Absprache mit IMLVNDSeV

Gewünschtes Profil

  • Fachliche und Erfah­rungs­kom­pe­tenzen zur Lebens­wirk­lichkeit inter­ge­schlecht­licher Menschen
  • Erfahrung in der Netzwerk­arbeit mit unter­schied­lichen Organi­sa­tionen
  • Erfah­rungen in Projekt- und Öffent­lich­keits­arbeit, sowie Veran­stal­tungs­or­ga­ni­sation
  • Reise­be­reit­schaft, auch in Abend­stunden und am Wochenende
  • Struk­tu­riertes, selbst­stän­diges und zuver­läs­siges Arbeiten
  • Abgeschlossene Berufs­aus­bildung oder abgeschlos­senes Studium

Wir bieten:

  • Teilzeit­stelle 50%, Vergütung in Anlehnung an TV‑L E11
  • Selbst­stän­diges Arbeiten in einem motivierten Team und Verband
  • Flexible Arbeits­zeiten im Hannover Büro und mobil nach Absprache

So bewirbst du dich

Die Besetzung der Stelle erfolgt aufgrund der Förder­be­din­gungen zunächst befristet bis zum 31.12.26. Eine Verlän­gerung ist gewünscht und wird angestrebt.

 

Rückfragen zur Ausschreibung können Sie an Nico Kerski unter 0511–33658120 richten.

 

Wir freuen uns insbe­sondere über Bewer­bungen von inter­ge­schlecht­lichen Menschen und Angehö­rigen inter­ge­schlecht­licher Menschen und möchten ausdrücklich BIPoC, Menschen mit Flucht- und/oder Behin­de­rungs­er­fahrung, sowie Menschen, die von Mehrfach­mar­gi­na­li­sierung betroffen sind, zur Bewerbung
ermutigen.

 

Bitte senden Sie ihre Bewerbung unter Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­be­ginns bis zum 31.05.26 per Mail an bewerbung@qnn.de.

 

Die Bewer­bungs­ge­spräche werden voraus­sichtlich am 10.06 und 17.06.26 statt­finden.

 

Gefördert durch das Nieder­säch­sische Minis­terium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleich­stellung.

 

In Koope­ration mit

IOC Policy on the Protection of the Female (Women’s) Category in Olympic Sport and Guiding Conside­ra­tions for Inter­na­tional Federa­tions and Sports Governing Bodies

Stand: Mai 2026

Am 26. März veröf­fent­lichte das Inter­na­tionale Olympische Komitee (IOC) eine neue Richt­linie für Sport­le­rinnen. Die Richt­linie mit dem Namen IOC Policy on the Protection of the Female (Women’s) Category in Olympic Sport and Guiding Conside­ra­tions for Inter­na­tional Federa­tions and Sports Governing Bodies regelt die Teilnahme an inter­na­tio­nalen Frauen-Wettbe­werben und gibt gleich­zeitig Empfeh­lungen für inter­na­tionale Verbände und Sport­fach­ver­bände. Um an olympi­schen Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen, müssen sich Sport­le­rinnen nun einem Gentest unter­ziehen, der den Chromo­so­mensatz überprüft. Nur Sport­le­rinnen, die diese Überprüfung erfolg­reich absol­vieren, erhalten die Start­erlaubnis. Für alle anderen Sport­le­rinnen bedeutet dies ein Ausschluss.

Begründet wird dieser Schritt vom IOC mit dem Schutz der „Frauen-Kategorie“ vor „biolo­gi­schen Männern“, da diese einen angeb­lichen Leistungs­vorteil in Sport­arten und Diszi­plinen haben, bei denen es auf Kraft, Schnell­kraft und/oder Ausdauer ankomme. So soll die neue Richt­linie „Fairness, Sicherheit und Integrität im Spitzen­sport zuver­lässig gewähr­leisten“.

Die Teilnah­me­be­rech­tigung in der Frauen-Kategorie soll ab sofort auf Basis eines Scree­nings nach dem SRY-Gen vergeben werden, das in der Richt­linie als Beweis über das „biolo­gische Geschlecht“ gewertet wird. Biolo­gische Geschlechts­ent­wicklung kann jedoch nicht allein durch das SRY-Gen bestimmt werden. Der Entdecker des zu scree­nenden SRY-Gens Andres Sinclair selbst kriti­siert die Verwendung des Tests für die Zugangs­be­rech­tigung im Sport scharf: metho­disch sei der SRY-Test zu verein­facht und zudem fehler­an­fällig.

Die neue Richt­linie löst das 2021 verab­schiedete IOC Framework on Fairness, Inclusion, and Non-Discri­mi­nation on the Basis of Gender Identity and Sex Varia­tions 4 ab. Während das Framework auf drei grund­le­genden Werten der Olympi­schen Bewegung beruht – Fairness, Inklusion und Nicht-Diskri­mi­nierung – entfernt sich das IOC mit der neuen Richt­linie von die-sen Grund­werten des Sports. Statt­dessen behandelt das IOC Fairness und Inklusion als ge-gensätz­liche Prinzipien. Es repro­du­ziert und verstärkt damit genau die Spaltung, die das ur-sprüng­liche Framework als Problem beschrieb.

Grund­sätzlich wider­spricht die unein­ge­schränkte Annahme, dass allein das „biolo­gische“ Geschlecht für Leistungs­un­ter­schiede verant­wortlich ist, dem aktuellen wissen­schaft­lichen Konsens. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass die derzei­tigen Erkennt­nisse zwar begrenzt sind, jedoch keine pauschalen Verbote recht­fer­tigen, die auf der Annahme beruhen, dass trans* Frauen gegenüber cis Frauen im Sport einen angebo­renen Vorteil hätten. Darüber hinaus ignoriert die Richt­linie, dass es mehr als zwei biolo­gische Geschlechter und Menschen mit Varianten der Geschlechts­ent­wicklung gibt. So ist in Deutschland seit 2019 der Geschlechts­eintrag ‚divers‘ oder ‚keine Angabe‘ möglich.

In der neuen Richt­linie beruft sich das IOC immer wieder auf vermeintlich eindeutige aktuelle wissen­schaft­liche Erkennt­nisse, aller­dings wird keine dieser Quellen referen­ziert. Weiterhin ist nicht nachvoll­ziehbar, wer Teil der Working Group war, wie diese gearbeitet hat und wie der Review­prozess des bishe­rigen Frame­works vonstat­tenging.

Als Queeres Netzwerk NRW und Queeres Netzwerk Nieder­sachsen beobachten wir diese Entwick­lungen kritisch. Die zugrunde gelegten Annahmen sind wissen­schaftlich nachweislich überholt und bergen erheb­liche Risiken: Denn verpflich­tende genetische Scree­nings greifen tief in die körper­liche Selbst­be­stimmung ein und können Stigma­ti­sierung, Diskri­mi­nierung und Ausgrenzung zur Folge haben. Sie reduzieren Geschlecht auf einen einzelnen biolo­gi­schen Marker und ignorieren geschlecht­liche Vielfalt sowie die Komple­xität geschlecht­licher Entwicklung und damit die Lebens­rea­li­täten von inter*, trans* und nicht-binären Menschen. Die Policy hat zudem eine erheb­liche Vorbild­wirkung über den Leistungs­sport hinaus: Sie setzt Standards und Narrative, die in den Breiten- und Vereins­sport ausstrahlen und damit auch in Deutschland konkrete Auswir­kungen auf die Teilhabe und Sicherheit queerer Menschen im Sport­alltag hat.

Zugleich unter­läuft die Regelung zentrale sport­ethische und menschen­recht­liche Prinzipien wie Teilhabe, Nicht-Diskri­mi­nierung und körper­licher Unver­sehrtheit. Statt Fairness zu stärken, repro­du­ziert sie ausschlie­ßende Struk­turen und biolo­gis­tische Verein­fa­chungen.

Als Queeres Netzwerk NRW und Queeres Netzwerk Nieder­sachsen fordern wir sowohl das IOC als auch inter­na­tionale Sport­ver­bände dazu auf, diese Richt­linie grund­legend zu überar-beiten und einen Rahmen zu entwi­ckeln, der wissen­schaft­liche Evidenz in Hinsicht auf ge-schlecht­liche Vielfalt ernst­nimmt und Menschen­rechte schützt.

Frühest­möglich um 15.06.2026 suchen wir eine engagierte Person als

Projektreferent*in für das Sport­projekt

‘Vielfalt in Bewegung! Nieder­sachsen’

 

Ziel des Projektes ist die Stärkung der Akzeptanz sexueller Orien­tie­rungen und geschlecht­licher Vielfalt im Breiten­sport des organi­sierten nieder­säch­si­schen Sports. Zielgruppe sind verant­wort­liche Personen in Sport­ver­bänden und ‑vereinen, sowohl auf der Organi­sa­ti­ons­ebene als auch aus der Sport­praxis. Das Projekt ist eine Koope­ration mit dem Landes­SportBund Nieder­sachsen e.V.

 

Mehr zum Projekt auf der Homepage vielfalt-in-bewegung.de

Aufga­ben­spektrum

  • Organi­sation von Fortbil­dungs- und Infor­ma­ti­ons­an­ge­boten
  • Erstellung von thema­ti­schen Publi­ka­tionen und Handrei­chungen
  • Öffent­lich­keits- und Netzwerk­arbeit
  • Indivi­duelle Beratung von Sport­ver­bänden und ‑vereinen
  • Zusam­men­arbeit mit dem Partner­projekt ‚Vielfalt in Bewegung! NRW‘

Gewünschtes Profil

  • Abgeschlos­senes Studium oder vergleichbare Quali­fi­kation
  • Kennt­nisse zu Struktur und Arbeit des organi­sierten Sports
  • Fachliche- und Erfah­rungs­kom­petenz zu queeren Lebens­rea­li­täten
  • Erfahrung in der Projekt- und Öffent­lich­keits­arbeit
  • Reise­be­reit­schaft, auch in den Abend­stunden und am Wochenende
  • Selbstän­diges, struk­tu­riertes und zuver­läs­siges Arbeiten

Wir bieten:

  • Teilzeit­stelle 50%, Vergütung in Anlehnung an TV‑L E11
  • Selbst­stän­diges Arbeiten in einem motivierten Team und Verband
  • Flexible Arbeits­zeiten im Hannover Büro und mobil nach Absprache

So bewirbst du dich

Die Besetzung der Stelle erfolgt aufgrund der Förder­be­din­gungen zunächst befristet bis zum 31.12.26. Eine Verlän­gerung und Erhöhung des Stellen­um­fangs auf 75% ist gewünscht und wird angestrebt.

 

Rückfragen zur Ausschreibung können Sie an Nico Kerski unter 0511–33658120 richten.

 

Bitte senden Sie ihre Bewerbung unter Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­be­ginns bis zum 24.05.26 per Mail an bewerbung@qnn.de.

 

Die Bewer­bungs­ge­spräche werden voraus­sichtlich am 29.05.26 statt­finden.

 

Gefördert durch die Nieder­säch­sische Lotto-Sport-Stiftung und das Nieder­säch­sische Minis­terium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleich­stellung.

 

In Koope­ration mit dem

Ab dem 14. April können queer­feind­liche Vorfälle in Nieder­sachsen erstmals über eine zivil­ge­sell­schaft­liche Melde­stelle dokumen­tiert werden. Das Queere Netzwerk Nieder­sachsen e.V. (QNN) startet mit der Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit (MIQ) ein Online­portal zur Erfassung queer­feind­licher Vorfälle. Ziel der Melde­stelle ist es, Ausmaß, Erschei­nungs­formen und Folgen von Queer­feind­lichkeit in Nieder­sachsen sichtbar zu machen und Betroffene dabei zu unter­stützen, passende Unter­stützung zu finden.

 

„Die steigende Zahl queer­feind­licher Angriffe ist ein Alarm­zeichen für unsere Gesell­schaft. Wenn Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orien­tierung oder geschlecht­lichen Identität angegriffen werden, betrifft das unser aller Werte­ver­ständnis und unser demokra­ti­sches Mitein­ander. Die Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit (MIQ) leistet hier einen wichtigen Beitrag, indem sie queer­feind­liche Vorfälle syste­ma­tisch dokumen­tiert und Betrof­fenen einen sicheren, anonymen Raum bietet, sich Gehör zu verschaffen. Die Arbeit von MIQ ist entscheidend, um das Ausmaß und die Folgen dieser Gewalt zu verstehen und gezielt darauf reagieren zu können. Wir müssen als Gesell­schaft zusam­men­stehen und diese Angriffe mit aller Entschlos­senheit bekämpfen“, betont Dr. Andreas Philippi, Nieder­säch­si­scher Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleich­stellung.

 

„Viele Vorfälle werden nicht angezeigt und bleiben unsichtbar. Mit der Melde­stelle schaffen wir eine niedrig­schwellige Möglichkeit, Erfah­rungen zu melden und zu dokumen­tieren“, sagt Lisa Kühn, Vorständin beim Queeren Netzwerk Nieder­sachsen. „Nur mit einem fundierten Lagebild können wirksame Präven­ti­ons­maß­nahmen entwi­ckelt werden.“

 

Über ein Online-Melde­for­mular sowie ein Melde­handy können queer­feind­liche Vorfälle aus ganz Nieder­sachsen gemeldet werden. Erfasst werden Online- und Offline-Vorfälle von diskri­mi­nie­renden Postings bis zu Gewalt­taten.

 

MIQ arbeitet dabei mit hohen Standards in Bezug auf Daten­schutz und Daten­si­cherheit und gewähr­leistet durch anonyme Meldewege einen besonders niedrig­schwel­ligen und sicheren Zugang für Betroffene. Die erfassten Meldungen werden ausge­wertet und einge­ordnet, um Entwick­lungen und Muster sichtbar zu machen. Damit soll ein realis­ti­sches Bild zur Sicher­heitslage queerer Menschen in Nieder­sachsen entstehen und eine Grundlage für Prävention, politische Maßnahmen und gesell­schaft­liche Aufklärung geschaffen werden.

 

Menschen, die nach einem queer­feind­lichen Vorfall Beratung oder Unter­stützung suchen, können im Rahmen der Vorfalls­meldung durch MIQ eine einmalige Verweis­be­ratung erhalten.

 

Auf Wunsch veröf­fent­licht MIQ kurze, anony­mi­sierte Schil­de­rungen einzelner Vorfälle in einer Vorfalls­auf­listung (Chronik) auf der Website. Diese sollen die Vielfalt queer­feind­licher Erfah­rungen sichtbar machen und gleich­zeitig die Perspek­tiven der Betrof­fenen respektvoll darstellen.

 

Die Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit wird durch das Nieder­säch­sische Minis­terium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleich­stellung gefördert und ermög­licht.

 

 

Presse­mit­teilung zum Download

 

Mehr zum Thema

 

Website der Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit (MIQ)

Im August 2025 hat die Arbeits­ge­mein­schaft der Wissen­schaft­lichen Medizi­ni­schen Fachge­sell­schaften e.V. (AWMF) die “S2k-Leitlinie Varianten der Geschlechts­ent­wicklung” veröf­fent­licht. Viele Organi­sa­tionen – unter ihnen mehrere Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­tionen inter­ge­schlecht­licher Menschen – kriti­sieren diese Leitlinien als patho­lo­gi­sierend. So wird in der gesamten Leitlinie eine patho­lo­gi­sie­rende Sprache verwendet, z.B. wenn von Diagnosen geschrieben und somit Inter­ge­schlecht­lichkeit klar unter die Deutungs­hoheit der Medizin gestellt wird. Besonders gravierend sind die Opera­ti­ons­emp­feh­lungen für nicht­ein­wil­li­gungs­fähige Säuglinge und Kinder bei einigen körper­lichen Beson­der­heiten, verbunden mit der Verharm­losung („Korrektur“, „kleine Eingriffe“) dieser Opera­tionen. Dabei wird verschleiert, dass diese Opera­tionen oft rein kosme­tisch sind und keine medizi­nische Notwen­digkeit haben. Handlungs­leitend sei “ein gutes funktio­nelles Ergebnis im Sinne einer Miktion im Stehen und der Erekti­ons­fä­higkeit”. Damit sollen also die Opera­tionen an nicht­ein­wil­li­gungs­fä­higen Kindern gerecht­fertigt werden, obwohl sogar in der Leitlinie die hohen Kompli­ka­ti­ons­raten dieser Opera­tionen erwähnt wird. Es ist offen­sichtlich, dass mit dieser Begründung ein binär hetero­nor­ma­tives Weltbild gefestigt wird.

 

Die Laufrichtung der Leitlinie scheint klar zu sein: Weg von Selbst­be­stimmung und Empowerment, hin zu Patho­lo­gi­sierung und Normierung. Damit steht die Leitlinie im Konflikt mit dem sog. OP-Verbot (§1631e BGB „Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechts­ent­wicklung“), das die Einwil­ligung in eine „Behandlung eines nicht einwil­li­gungs­fä­higen Kindes mit einer Variante der Geschlechts­ent­wicklung einzu­wil­ligen, die, ohne dass ein weiterer Grund für die Behandlung hinzu­tritt, allein in der Absicht erfolgt, das körper­liche Erschei­nungsbild des Kindes an das des männlichen oder des weiblichen Geschlechts anzugleichen“ verhindern soll.

 

In den letzten Jahren ist die Gesell­schaft einige wichtige Schritte in Richtung Anerkennung von inter­ge­schlecht­lichen Menschen und ihrer Körper gegangen. Es ist verheerend, dass diese Leitlinie nun einige Schritte zurück geht, anstatt sich klar zu einer Vielfalt der Körper und Geschlechts­iden­ti­täten zu bekennen.

 

Eine ausführ­liche Stellung­nahme zur Leitlinie wurde von Trans­In­ter­Queer e.V. veröf­fent­licht und auch vom Queeren Netzwerk Nieder­sachen e.V. unter­zeichnet: https://www.transinterqueer.org/wp-content/uploads/2026/01/Stellungnahme_LeitlinienVdG.pdf

 

Ein Gastkom­mentar zur Leitlinie aus dem Vorstand von Trans­In­ter­Queer e.V. ist zudem auf Queer.de erschienen: https://www.queer.de/detail.php?article_id=56598

Aus der Landes­ko­or­di­nation Inter* ist die Landes­fach­stelle Inter* geworden. Dabei hat sich gar nicht so viel geändert, sondern es geht eher um eine begriff­liche Anpassung. Die Anzahl der eigenen Fachver­an­stal­tungen (z.B. Workshops, Schulungen und Beratungen von Insti­tu­tionen) und damit die Fachstel­len­arbeit ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zudem ist der Begriff Fachstelle geläu­figer und zeigt das Aufga­ben­profil deutlicher nach außen.

Sonst hat sich nicht viel geändert: Noch immer ist die Landes­fach­stelle Inter* eine Koope­ration von Inter­ge­schlecht­liche Menschen Nieder­sachsen e.V. und dem Queeren Netzwerk Nieder­sachsen e.V. Das Team hat sich etwas erweitert: Haupt­be­ruflich aktiv sind Michael Rogenz für die Fachstel­len­arbeit und außerdem Flo Däbritz für die Inter* Peerbe­ratung und die Fachstel­len­arbeit.

Zum 15. Januar 2026 oder später suchen wir eine engagierte Person als

Studen­tische Hilfs­kraft 

zur Unter­stützung der Arbeit unserer Geschäfts­stelle.

Deine Aufgaben bei uns

  • Versand von Publi­ka­tionen und Pflege des Webshops
  • Pflege von Daten­banken und diversen Listen, Recher­che­auf­gaben
  • Assistenz bei der Planung und Durch­führung von Veran­stal­tungen
  • Pflege der Website, Instagram und Newsletter
  • Unter­stützung bei allge­meinen Verwal­tungs- und Organi­sa­ti­ons­auf­gaben

Das wünschen wir uns von dir

  • Sensi­bi­lität und Kennt­nisse zur Lebens­rea­lität queerer Menschen
  • Gute Kennt­nisse in Office- und Website-Anwen­dungen oder Bereit­schaft sich diese anzueignen
  • Interesse an adminis­tra­tiven Tätig­keiten
  • Erfah­rungen im Bereich Öffent­lich­keits­arbeit wünschenswert
  • Struk­tu­riertes, selbst­stän­diges und zuver­läs­siges Arbeiten

Das bieten wir dir

  • Arbeits­zeit­umfang 9 Stunden/Woche
  • Vergütung mit 540€ monatlich auf Minijob-Basis
  • Selbst­stän­diges Arbeiten in einem motivierten Team
  • Flexible Arbeits­zeiten in der Geschäfts­stelle Hannover

So bewirbst du dich

Die Besetzung der Stelle erfolgt unter Vorbehalt der Förder­mit­tel­zusage und ist zunächst befristet bis zum 31.12.2026. Eine Verlän­gerung ist gewünscht und wird angestrebt.

Bewerbung in einer Datei bis zum 31.12.2025 unter Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­be­ginns bitte per Mail an bewerbung@qnn.de.

Die Bewer­bungs­ge­spräche finden voraus­sichtlich am 09.01.2026 statt

Für Rückfragen steht dir Nico Kerski gerne unter 0511–33658120 zur Verfügung.

© Tim Kirchhoff

Engagement

Goldmarie

Es ist wieder soweit: Wir suchen heraus­ra­gendes ehren­amt­liches Engagement in der queeren Community Nieder­sachsens! Mit der Goldmarie würdigen wir auch in 2026 Menschen, die sich in beson­derer Weise für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt einsetzen und einen nachhal­tigen Beitrag für unsere Community leisten.

Engagement

Goldmarie

Es ist wieder soweit: Wir suchen heraus­ra­gendes ehren­amt­liches Engagement in der queeren Community Nieder­sachsens! Mit der Goldmarie 2026 würdigen wir Menschen, die sich in beson­derer Weise für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt einsetzen und einen nachhal­tigen Beitrag für unsere Community leisten.

Wer verdient die Goldmarie 2026?

Die Nominie­rungs­frist für die Goldmarie 2026 ist am 20. Dezember 2025 abgelaufen.

Wir bedanken uns für alle einge­gangen Nominie­rungen!

Die Verleihung im Rahmen des Queeren Neujahrs­emp­fangs

Die Verleihung der Goldmarie 2026 wird am 30. Jannuar 2026 in Hannover im feier­lichen Rahmen unseres Queeren Neujahrs­emp­fangs statt­finden. Dieser Abend ist nicht nur ein festlicher Höhepunkt, sondern auch eine wichtige Plattform, um queere Sicht­barkeit und Solida­rität zu feiern.

Kacheln in verschiedenen Blautönen. Manche Kacheln sind mit weißen Silhouetten von Meerestieren versehen.

Sport ist für vie­le trans*, inter* und nicht-binä­re Per­so­nen eine Frei­zeit­be­schäf­ti­gung, die mit viel Unsi­cher­heit ein­her­geht. Vor allem beim Schwim­men sind nicht nur die Umklei­den und Duschen oft ein Pro­blem, son­dern auch die Bade­klei­dung und die damit ver­bun­de­ne Sicht­bar­keit des Kör­pers sind in Schwimm­bä­dern meist nicht ange­nehm oder ver­ur­sa­chen Dys­pho­rie.

 

Um für trans*, inter* und nicht-binä­re Men­schen einen siche­ren Raum zum Schwim­men zu schaf­fen, orga­ni­sie­ren die Lan­des­fach­stel­le Trans* und die Landes­fach­stelle Inter* gemein­sam mit regio­na­len Partner*innen All Bodies Swim!

 

Ein­ge­la­den sind alle trans*, inter* und sich nicht geschlecht­lich binär ver­ord­nen­den Per­so­nen, die ger­ne schwim­men und sich hier­für einen geschütz­ten Ort wün­schen. Freund*innen und Ange­hö­ri­ge in Beglei­tung sind eben­falls herz­lich will­kom­men.

 

Die Schwimm­hal­len sind wäh­rend der genann­ten Schwimm­zei­ten aus­schließ­lich für uns reser­viert. Es gibt Gemein­schafts­um­klei­den sowie Ein­zel­ka­bi­nen. Alle kön­nen die Umklei­den nut­zen, in denen sie sich am wohls­ten und sichers­ten füh­len.

 

Es gibt kei­ne kör­per­be­zo­ge­nen Vor­schrif­ten bezüg­lich der Schwimm­klei­dung. Ein­zig ver­blei­ben­de Beklei­dungs­vor­schrift: Beklei­dungs­stü­cke müs­sen aus einem Funk­ti­ons­stoff sein (z.B. kei­ne Baum­wol­le).

 

Alle Teil­neh­men­den ver­pflich­ten sich frei­wil­lig dazu, die Kör­per oder die Beklei­dung ande­rer Gäs­te nicht zu mus­tern, anzu­star­ren oder zu kom­men­tie­ren und die Gren­zen ande­rer Gäs­te zu ach­ten und zu respek­tie­ren.

 

Schwimm­kennt­nis­se sind Pflicht!

Eintritt frei.

Hannover:

 

Hal­len­bad Ander­ten
Eis­teich­weg 9
30559 Han­no­ver

 

Zu errei­chen via
S3, S7 (Rich­tung Cel­le) Hal­te­stel­le Han­no­ver Ander­ten-Mis­burg
5 (Rich­tung Ander­ten) Hal­te­stel­le Königs­ber­ger Ring

In Koope­ration mit

Logo TSV Anderten GmbH
Logo Landeshauptstadt Hannover
Logo der SHG TransParenz im Andersraum
Termine
Sep. 13
Okt. 11
Nov. 08

Ein Projekt von

Logo Landesfachstelle Trans*

Das QNN – Queeres Netzwerk Nieder­sachsen – ist der Landes- und Fachverband für queere Vereine und Gruppen in Nieder­sachsen. Gemeinsam setzen wir uns für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt ein, stärken unsere Mitglieds­or­ga­ni­sa­tionen und vertreten ihre Inter­essen auf Landes­ebene.

 

Zum 01. Februar 2025 oder später suchen wir eine engagierte Person als

Referent*in der Fach- und Melde­stelle Queer­feind­lichkeit

Mit der neuen Fach- und Melde­stelle wollen wir einen zentralen Beitrag zur Sicht­bar­ma­chung queer­feind­licher Vorfälle leisten, die queere Community stärken und Fachkräfte sensi­bi­li­sieren. Wenn du Lust hast, dieses wichtige Projekt aufzu­bauen und zu gestalten, freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Deine Aufgaben bei uns

  • Aufbau und Leitung der Fach- und Melde­stelle Queer­feind­lichkeit
  • Entwicklung und Durch­führung von Öffent­lich­keits- und Kampa­gnen­arbeit
  • Koordi­nation der techni­schen Umsetzung und Einführung des Melde­systems
  • Betreuung und Auswertung des Online-Melde­systems
  • Vernetzung mit Melde­stellen, Beratungs­stellen, Gewalt­schutz­struk­turen und Behörden
  • Organi­sation und Durch­führung von Fortbil­dungen für Fachper­sonal
  • Erstellung von Monitoring- und Lagebe­richten

Das wünschen wir uns von dir

  • Abgeschlos­senes Studium oder eine vergleichbare Quali­fi­kation
  • Fachliche Kompetenz und Erfah­rungen zu Lebens­rea­li­täten queerer Menschen
  • Erfah­rungen im Projekt­ma­nagement und in der Öffent­lich­keits­arbeit
  • Vernet­zungs­kom­petenz und Zusam­men­arbeit mit verschie­denen Insti­tu­tionen
  • Flexi­bi­lität und Bereit­schaft zu Reisen sowie zu Einsätzen am Abend und Wochenende
  • Struk­tu­riertes, eigen­ver­ant­wort­liches und zuver­läs­siges Arbeiten

Das bieten wir dir

  • Eine Anstellung in Voll- oder Teilzeit (30–40 Stunden/Woche)
  • Vergütung nach TV‑L E11, abhängig von deiner Erfahrung
  • Flexible Arbeits­zeiten – Arbeiten in unserer Geschäfts­stelle in Hannover und mobil möglich
  • Eigen­ver­ant­wort­liches Arbeiten in einem motivierten Team
  • Eine zunächst bis 31.12.2025 befristete Stelle mit Option auf Verlän­gerung

So bewirbst du dich

Bitte sende uns deine Bewerbung (inkl. frühest­mög­lichem Start­datum und gewünschtem Stellen­umfang) in einer Datei bis spätestens 05. Januar 2025 per Mail an:
bewerbung@qnn.de

 

Die Bewer­bungs­ge­spräche finden voraus­sichtlich am 09. und 10. Januar 2025 statt.

 

Für Rückfragen steht dir Nico Kerski gerne unter 0511–33658120 zur Verfügung.

 

Gemeinsam gegen Queer­feind­lichkeit
Mit der Fach- und Melde­stelle Queer­feind­lichkeit möchten wir einen geschützten Raum schaffen, Vorfälle sichtbar machen und Handlungs­an­sätze entwi­ckeln. Du möchtest Teil dieser wichtigen Arbeit werden? Dann freuen wir uns auf dich!

 

Zur Ausschreibung als PDF gelangst du hier.

 

© Tim Kirchhoff

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