Frühest­möglich zum 01.08.2026 suchen wir eine engagierte Person als

Projektreferent*in für das Sport­projekt

‘Vielfalt in Bewegung! Nieder­sachsen’

 

Ziel des Projektes ist die Stärkung der Akzeptanz sexueller Orien­tie­rungen und geschlecht­licher Vielfalt im Breiten­sport des organi­sierten nieder­säch­si­schen Sports. Zielgruppe sind verant­wort­liche Personen in Sport­ver­bänden und ‑vereinen, sowohl auf der Organi­sa­ti­ons­ebene als auch aus der Sport­praxis. Das Projekt ist eine Koope­ration mit dem Landes­SportBund Nieder­sachsen e.V.

 

Mehr zum Projekt auf der Homepage vielfalt-in-bewegung.de

Aufga­ben­spektrum

  • Organi­sation von Fortbil­dungs- und Infor­ma­ti­ons­an­ge­boten
  • Erstellung von thema­ti­schen Publi­ka­tionen und Handrei­chungen
  • Öffent­lich­keits- und Netzwerk­arbeit
  • Indivi­duelle Beratung von Sport­ver­bänden und ‑vereinen
  • Zusam­men­arbeit mit dem Partner­projekt ‚Vielfalt in Bewegung! NRW‘

Gewünschtes Profil

  • Abgeschlos­senes Studium oder vergleichbare Quali­fi­kation
  • Kennt­nisse zu Struktur und Arbeit des organi­sierten Sports
  • Fachliche- und Erfah­rungs­kom­petenz zu queeren Lebens­rea­li­täten
  • Erfahrung in der Projekt- und Öffent­lich­keits­arbeit
  • Reise­be­reit­schaft, auch in den Abend­stunden und am Wochenende
  • Selbstän­diges, struk­tu­riertes und zuver­läs­siges Arbeiten

Wir bieten:

  • Teilzeit­stelle 50%, Vergütung in Anlehnung an TV‑L E11
  • Selbst­stän­diges Arbeiten in einem motivierten Team und Verband
  • Flexible Arbeits­zeiten im Hannover Büro und mobil nach Absprache

So bewirbst du dich

Die Besetzung der Stelle erfolgt aufgrund der Förder­be­din­gungen zunächst befristet bis zum 31.12.26. Eine Verlän­gerung und Erhöhung des Stellen­um­fangs auf 75% ist gewünscht und wird angestrebt.

 

Rückfragen zur Ausschreibung können Sie an Nico Kerski unter 0511–33658120 richten.

 

Bitte senden Sie ihre Bewerbung unter Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­be­ginns bis zum 22.07.26 per Mail an bewerbung@qnn.de.

 

Die Bewer­bungs­ge­spräche werden voraus­sichtlich am 27.07 statt­finden.

 

Gefördert durch die Nieder­säch­sische Lotto-Sport-Stiftung und das Nieder­säch­sische Minis­terium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleich­stellung.

 

In Koope­ration mit dem

IOC Policy on the Protection of the Female (Women’s) Category in Olympic Sport and Guiding Conside­ra­tions for Inter­na­tional Federa­tions and Sports Governing Bodies

Stand: Mai 2026

Am 26. März veröf­fent­lichte das Inter­na­tionale Olympische Komitee (IOC) eine neue Richt­linie für Sport­le­rinnen. Die Richt­linie mit dem Namen IOC Policy on the Protection of the Female (Women’s) Category in Olympic Sport and Guiding Conside­ra­tions for Inter­na­tional Federa­tions and Sports Governing Bodies regelt die Teilnahme an inter­na­tio­nalen Frauen-Wettbe­werben und gibt gleich­zeitig Empfeh­lungen für inter­na­tionale Verbände und Sport­fach­ver­bände. Um an olympi­schen Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen, müssen sich Sport­le­rinnen nun einem Gentest unter­ziehen, der den Chromo­so­mensatz überprüft. Nur Sport­le­rinnen, die diese Überprüfung erfolg­reich absol­vieren, erhalten die Start­erlaubnis. Für alle anderen Sport­le­rinnen bedeutet dies ein Ausschluss.

Begründet wird dieser Schritt vom IOC mit dem Schutz der „Frauen-Kategorie“ vor „biolo­gi­schen Männern“, da diese einen angeb­lichen Leistungs­vorteil in Sport­arten und Diszi­plinen haben, bei denen es auf Kraft, Schnell­kraft und/oder Ausdauer ankomme. So soll die neue Richt­linie „Fairness, Sicherheit und Integrität im Spitzen­sport zuver­lässig gewähr­leisten“.

Die Teilnah­me­be­rech­tigung in der Frauen-Kategorie soll ab sofort auf Basis eines Scree­nings nach dem SRY-Gen vergeben werden, das in der Richt­linie als Beweis über das „biolo­gische Geschlecht“ gewertet wird. Biolo­gische Geschlechts­ent­wicklung kann jedoch nicht allein durch das SRY-Gen bestimmt werden. Der Entdecker des zu scree­nenden SRY-Gens Andres Sinclair selbst kriti­siert die Verwendung des Tests für die Zugangs­be­rech­tigung im Sport scharf: metho­disch sei der SRY-Test zu verein­facht und zudem fehler­an­fällig.

Die neue Richt­linie löst das 2021 verab­schiedete IOC Framework on Fairness, Inclusion, and Non-Discri­mi­nation on the Basis of Gender Identity and Sex Varia­tions 4 ab. Während das Framework auf drei grund­le­genden Werten der Olympi­schen Bewegung beruht – Fairness, Inklusion und Nicht-Diskri­mi­nierung – entfernt sich das IOC mit der neuen Richt­linie von die-sen Grund­werten des Sports. Statt­dessen behandelt das IOC Fairness und Inklusion als ge-gensätz­liche Prinzipien. Es repro­du­ziert und verstärkt damit genau die Spaltung, die das ur-sprüng­liche Framework als Problem beschrieb.

Grund­sätzlich wider­spricht die unein­ge­schränkte Annahme, dass allein das „biolo­gische“ Geschlecht für Leistungs­un­ter­schiede verant­wortlich ist, dem aktuellen wissen­schaft­lichen Konsens. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass die derzei­tigen Erkennt­nisse zwar begrenzt sind, jedoch keine pauschalen Verbote recht­fer­tigen, die auf der Annahme beruhen, dass trans* Frauen gegenüber cis Frauen im Sport einen angebo­renen Vorteil hätten. Darüber hinaus ignoriert die Richt­linie, dass es mehr als zwei biolo­gische Geschlechter und Menschen mit Varianten der Geschlechts­ent­wicklung gibt. So ist in Deutschland seit 2019 der Geschlechts­eintrag ‚divers‘ oder ‚keine Angabe‘ möglich.

In der neuen Richt­linie beruft sich das IOC immer wieder auf vermeintlich eindeutige aktuelle wissen­schaft­liche Erkennt­nisse, aller­dings wird keine dieser Quellen referen­ziert. Weiterhin ist nicht nachvoll­ziehbar, wer Teil der Working Group war, wie diese gearbeitet hat und wie der Review­prozess des bishe­rigen Frame­works vonstat­tenging.

Als Queeres Netzwerk NRW und Queeres Netzwerk Nieder­sachsen beobachten wir diese Entwick­lungen kritisch. Die zugrunde gelegten Annahmen sind wissen­schaftlich nachweislich überholt und bergen erheb­liche Risiken: Denn verpflich­tende genetische Scree­nings greifen tief in die körper­liche Selbst­be­stimmung ein und können Stigma­ti­sierung, Diskri­mi­nierung und Ausgrenzung zur Folge haben. Sie reduzieren Geschlecht auf einen einzelnen biolo­gi­schen Marker und ignorieren geschlecht­liche Vielfalt sowie die Komple­xität geschlecht­licher Entwicklung und damit die Lebens­rea­li­täten von inter*, trans* und nicht-binären Menschen. Die Policy hat zudem eine erheb­liche Vorbild­wirkung über den Leistungs­sport hinaus: Sie setzt Standards und Narrative, die in den Breiten- und Vereins­sport ausstrahlen und damit auch in Deutschland konkrete Auswir­kungen auf die Teilhabe und Sicherheit queerer Menschen im Sport­alltag hat.

Zugleich unter­läuft die Regelung zentrale sport­ethische und menschen­recht­liche Prinzipien wie Teilhabe, Nicht-Diskri­mi­nierung und körper­licher Unver­sehrtheit. Statt Fairness zu stärken, repro­du­ziert sie ausschlie­ßende Struk­turen und biolo­gis­tische Verein­fa­chungen.

Als Queeres Netzwerk NRW und Queeres Netzwerk Nieder­sachsen fordern wir sowohl das IOC als auch inter­na­tionale Sport­ver­bände dazu auf, diese Richt­linie grund­legend zu überar-beiten und einen Rahmen zu entwi­ckeln, der wissen­schaft­liche Evidenz in Hinsicht auf ge-schlecht­liche Vielfalt ernst­nimmt und Menschen­rechte schützt.

Ab dem 14. April können queer­feind­liche Vorfälle in Nieder­sachsen erstmals über eine zivil­ge­sell­schaft­liche Melde­stelle dokumen­tiert werden. Das Queere Netzwerk Nieder­sachsen e.V. (QNN) startet mit der Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit (MIQ) ein Online­portal zur Erfassung queer­feind­licher Vorfälle. Ziel der Melde­stelle ist es, Ausmaß, Erschei­nungs­formen und Folgen von Queer­feind­lichkeit in Nieder­sachsen sichtbar zu machen und Betroffene dabei zu unter­stützen, passende Unter­stützung zu finden.

 

„Die steigende Zahl queer­feind­licher Angriffe ist ein Alarm­zeichen für unsere Gesell­schaft. Wenn Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orien­tierung oder geschlecht­lichen Identität angegriffen werden, betrifft das unser aller Werte­ver­ständnis und unser demokra­ti­sches Mitein­ander. Die Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit (MIQ) leistet hier einen wichtigen Beitrag, indem sie queer­feind­liche Vorfälle syste­ma­tisch dokumen­tiert und Betrof­fenen einen sicheren, anonymen Raum bietet, sich Gehör zu verschaffen. Die Arbeit von MIQ ist entscheidend, um das Ausmaß und die Folgen dieser Gewalt zu verstehen und gezielt darauf reagieren zu können. Wir müssen als Gesell­schaft zusam­men­stehen und diese Angriffe mit aller Entschlos­senheit bekämpfen“, betont Dr. Andreas Philippi, Nieder­säch­si­scher Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleich­stellung.

 

„Viele Vorfälle werden nicht angezeigt und bleiben unsichtbar. Mit der Melde­stelle schaffen wir eine niedrig­schwellige Möglichkeit, Erfah­rungen zu melden und zu dokumen­tieren“, sagt Lisa Kühn, Vorständin beim Queeren Netzwerk Nieder­sachsen. „Nur mit einem fundierten Lagebild können wirksame Präven­ti­ons­maß­nahmen entwi­ckelt werden.“

 

Über ein Online-Melde­for­mular sowie ein Melde­handy können queer­feind­liche Vorfälle aus ganz Nieder­sachsen gemeldet werden. Erfasst werden Online- und Offline-Vorfälle von diskri­mi­nie­renden Postings bis zu Gewalt­taten.

 

MIQ arbeitet dabei mit hohen Standards in Bezug auf Daten­schutz und Daten­si­cherheit und gewähr­leistet durch anonyme Meldewege einen besonders niedrig­schwel­ligen und sicheren Zugang für Betroffene. Die erfassten Meldungen werden ausge­wertet und einge­ordnet, um Entwick­lungen und Muster sichtbar zu machen. Damit soll ein realis­ti­sches Bild zur Sicher­heitslage queerer Menschen in Nieder­sachsen entstehen und eine Grundlage für Prävention, politische Maßnahmen und gesell­schaft­liche Aufklärung geschaffen werden.

 

Menschen, die nach einem queer­feind­lichen Vorfall Beratung oder Unter­stützung suchen, können im Rahmen der Vorfalls­meldung durch MIQ eine einmalige Verweis­be­ratung erhalten.

 

Auf Wunsch veröf­fent­licht MIQ kurze, anony­mi­sierte Schil­de­rungen einzelner Vorfälle in einer Vorfalls­auf­listung (Chronik) auf der Website. Diese sollen die Vielfalt queer­feind­licher Erfah­rungen sichtbar machen und gleich­zeitig die Perspek­tiven der Betrof­fenen respektvoll darstellen.

 

Die Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit wird durch das Nieder­säch­sische Minis­terium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleich­stellung gefördert und ermög­licht.

 

 

Presse­mit­teilung zum Download

 

Mehr zum Thema

 

Website der Melde- und Infor­ma­ti­ons­stelle Queer­feind­lichkeit (MIQ)

Zum 15. Januar 2026 oder später suchen wir eine engagierte Person als

Studen­tische Hilfs­kraft 

zur Unter­stützung der Arbeit unserer Geschäfts­stelle.

Deine Aufgaben bei uns

  • Versand von Publi­ka­tionen und Pflege des Webshops
  • Pflege von Daten­banken und diversen Listen, Recher­che­auf­gaben
  • Assistenz bei der Planung und Durch­führung von Veran­stal­tungen
  • Pflege der Website, Instagram und Newsletter
  • Unter­stützung bei allge­meinen Verwal­tungs- und Organi­sa­ti­ons­auf­gaben

Das wünschen wir uns von dir

  • Sensi­bi­lität und Kennt­nisse zur Lebens­rea­lität queerer Menschen
  • Gute Kennt­nisse in Office- und Website-Anwen­dungen oder Bereit­schaft sich diese anzueignen
  • Interesse an adminis­tra­tiven Tätig­keiten
  • Erfah­rungen im Bereich Öffent­lich­keits­arbeit wünschenswert
  • Struk­tu­riertes, selbst­stän­diges und zuver­läs­siges Arbeiten

Das bieten wir dir

  • Arbeits­zeit­umfang 9 Stunden/Woche
  • Vergütung mit 540€ monatlich auf Minijob-Basis
  • Selbst­stän­diges Arbeiten in einem motivierten Team
  • Flexible Arbeits­zeiten in der Geschäfts­stelle Hannover

So bewirbst du dich

Die Besetzung der Stelle erfolgt unter Vorbehalt der Förder­mit­tel­zusage und ist zunächst befristet bis zum 31.12.2026. Eine Verlän­gerung ist gewünscht und wird angestrebt.

Bewerbung in einer Datei bis zum 31.12.2025 unter Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­be­ginns bitte per Mail an bewerbung@qnn.de.

Die Bewer­bungs­ge­spräche finden voraus­sichtlich am 09.01.2026 statt

Für Rückfragen steht dir Nico Kerski gerne unter 0511–33658120 zur Verfügung.

© Tim Kirchhoff

Engagement

Goldmarie

Es ist wieder soweit: Wir suchen heraus­ra­gendes ehren­amt­liches Engagement in der queeren Community Nieder­sachsens! Mit der Goldmarie würdigen wir auch in 2026 Menschen, die sich in beson­derer Weise für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt einsetzen und einen nachhal­tigen Beitrag für unsere Community leisten.

Engagement

Goldmarie

Es ist wieder soweit: Wir suchen heraus­ra­gendes ehren­amt­liches Engagement in der queeren Community Nieder­sachsens! Mit der Goldmarie 2026 würdigen wir Menschen, die sich in beson­derer Weise für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt einsetzen und einen nachhal­tigen Beitrag für unsere Community leisten.

Wer verdient die Goldmarie 2026?

Die Nominie­rungs­frist für die Goldmarie 2026 ist am 20. Dezember 2025 abgelaufen.

Wir bedanken uns für alle einge­gangen Nominie­rungen!

Die Verleihung im Rahmen des Queeren Neujahrs­emp­fangs

Die Verleihung der Goldmarie 2026 wird am 30. Jannuar 2026 in Hannover im feier­lichen Rahmen unseres Queeren Neujahrs­emp­fangs statt­finden. Dieser Abend ist nicht nur ein festlicher Höhepunkt, sondern auch eine wichtige Plattform, um queere Sicht­barkeit und Solida­rität zu feiern.

Das QNN – Queeres Netzwerk Nieder­sachsen – ist der Landes- und Fachverband für queere Vereine und Gruppen in Nieder­sachsen. Gemeinsam setzen wir uns für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt ein, stärken unsere Mitglieds­or­ga­ni­sa­tionen und vertreten ihre Inter­essen auf Landes­ebene.

 

Zum 01. Februar 2025 oder später suchen wir eine engagierte Person als

Referent*in der Fach- und Melde­stelle Queer­feind­lichkeit

Mit der neuen Fach- und Melde­stelle wollen wir einen zentralen Beitrag zur Sicht­bar­ma­chung queer­feind­licher Vorfälle leisten, die queere Community stärken und Fachkräfte sensi­bi­li­sieren. Wenn du Lust hast, dieses wichtige Projekt aufzu­bauen und zu gestalten, freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Deine Aufgaben bei uns

  • Aufbau und Leitung der Fach- und Melde­stelle Queer­feind­lichkeit
  • Entwicklung und Durch­führung von Öffent­lich­keits- und Kampa­gnen­arbeit
  • Koordi­nation der techni­schen Umsetzung und Einführung des Melde­systems
  • Betreuung und Auswertung des Online-Melde­systems
  • Vernetzung mit Melde­stellen, Beratungs­stellen, Gewalt­schutz­struk­turen und Behörden
  • Organi­sation und Durch­führung von Fortbil­dungen für Fachper­sonal
  • Erstellung von Monitoring- und Lagebe­richten

Das wünschen wir uns von dir

  • Abgeschlos­senes Studium oder eine vergleichbare Quali­fi­kation
  • Fachliche Kompetenz und Erfah­rungen zu Lebens­rea­li­täten queerer Menschen
  • Erfah­rungen im Projekt­ma­nagement und in der Öffent­lich­keits­arbeit
  • Vernet­zungs­kom­petenz und Zusam­men­arbeit mit verschie­denen Insti­tu­tionen
  • Flexi­bi­lität und Bereit­schaft zu Reisen sowie zu Einsätzen am Abend und Wochenende
  • Struk­tu­riertes, eigen­ver­ant­wort­liches und zuver­läs­siges Arbeiten

Das bieten wir dir

  • Eine Anstellung in Voll- oder Teilzeit (30–40 Stunden/Woche)
  • Vergütung nach TV‑L E11, abhängig von deiner Erfahrung
  • Flexible Arbeits­zeiten – Arbeiten in unserer Geschäfts­stelle in Hannover und mobil möglich
  • Eigen­ver­ant­wort­liches Arbeiten in einem motivierten Team
  • Eine zunächst bis 31.12.2025 befristete Stelle mit Option auf Verlän­gerung

So bewirbst du dich

Bitte sende uns deine Bewerbung (inkl. frühest­mög­lichem Start­datum und gewünschtem Stellen­umfang) in einer Datei bis spätestens 05. Januar 2025 per Mail an:
bewerbung@qnn.de

 

Die Bewer­bungs­ge­spräche finden voraus­sichtlich am 09. und 10. Januar 2025 statt.

 

Für Rückfragen steht dir Nico Kerski gerne unter 0511–33658120 zur Verfügung.

 

Gemeinsam gegen Queer­feind­lichkeit
Mit der Fach- und Melde­stelle Queer­feind­lichkeit möchten wir einen geschützten Raum schaffen, Vorfälle sichtbar machen und Handlungs­an­sätze entwi­ckeln. Du möchtest Teil dieser wichtigen Arbeit werden? Dann freuen wir uns auf dich!

 

Zur Ausschreibung als PDF gelangst du hier.

 

© Tim Kirchhoff

Es ist wieder soweit: Wir suchen heraus­ra­gendes ehren­amt­liches Engagement in der queeren Community Nieder­sachsens! Mit der Goldmarie 2025 würdigen wir Menschen, die sich in beson­derer Weise für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt einsetzen und einen nachhal­tigen Beitrag für unsere Community leisten.

 

Wer verdient die Goldmarie 2025?

Kennt ihr Personen, die unermüdlich queeres Leben stärken, Unter­stützung bieten oder auf andere Weise aktiv dazu beitragen, unsere Community zu berei­chern? Dann nominiert sie jetzt!

Reicht eure Vorschläge bis zum 15. Januar 2025 ein.
Zur Nominierung genügt eine kurze Begründung und die Angabe eurer Kontakt­daten. Details und das Online-Formular findet ihr hier.

 

Die Verleihung im Rahmen des Queeren Neujahrs­emp­fangs

Die Verleihung der Goldmarie 2025 wird am 28. Februar 2025 in Hannover im feier­lichen Rahmen unseres Queeren Neujahrs­emp­fangs statt­finden. Dieser Abend ist nicht nur ein festlicher Höhepunkt, sondern auch eine wichtige Plattform, um queere Sicht­barkeit und Solida­rität zu feiern.

 

Ehre, wem Ehre gebührt

Mit der Goldmarie setzen wir ein Zeichen der Anerkennung für die vielen Ehren­amt­lichen, die queere Lebens­rea­li­täten mitge­stalten. Deine Stimme zählt – bringe dein Engagement ein, indem du außer­ge­wöhn­liche Menschen für diese Auszeichnung vorschlägst.

Nominie­rungs­schluss: 15. Januar 2025
Preis­ver­leihung: 28. Februar 2025, Hannover

Wir freuen uns auf deine Vorschläge und darauf, gemeinsam großartige Menschen zu feiern!

Mehr über die Goldmarie findest du hier.

 

©Tim Kirchhoff

Die Dyke*March Saison startet bald wieder! Und was heißt das? Rund um Nieder­sachsen wird es an vielen Orten wieder laut werden, um für lesbische* Sicht­barkeit zu demons­trieren.

 

In Nieder­sachsen selbst gibt es die Dyke*Marches in Hannover, Lüneburg und Braun­schweig.

 

“Der Dyke*March Hannover ist eine Demons­tration für mehr Sicht­barkeit von Lesben* und queeren Frauen, inter*, nicht binären und trans* Personen.” Und er geht dieses Jahr am 26.05.2023 um 18 Uhr in die 3. Runde. Mehr Infor­ma­tionen von den Organisator*innen erhaltet ihr hier.

 

Auch in Lüneburg wird dieses Jahr bereits zum zweiten Mal für mehr lesbische* Sicht­barkeit auf die Straße gegangen. Am 29.04.2023 findet der Dyke*March in Lüneburg statt. Weitere Infor­ma­tionen gibt es hier.

 

Zum 5. Mal würde der Dyke*March dieses Jahr in Braun­schweig statt­finden. Bisher ist noch kein Termin bekannt. Aktuelle Infor­ma­tionen gibt es aber hier.

 

7 Jahre infolge hat der Dyke*March in Hamburg bereits statt­ge­funden. Der 8. Termin steht bisher nicht, um nichts zu verpassen, könnt ihr aber hier vorbei­schauen.

 

In Bremen startete 2018 die Initiative für einen Trans*Inter*Dyke*–March. Mehr Infor­ma­tionen gibt es hier.

Wir laden euch und eure Kinder ganz herzlich zu einer Famili­en­freizeit vom 15.–18. August 2022 ins Waldschlösschen ein.

Nehmt euch vier Tage Zeit, in wunder­schöner Natur und bei Vollver­pflegung die Seele baumeln zu lassen, zu lesen, zu spielen und zu sein oder bei verschie­denen Aktivi­täten für große und kleine Menschen Neues zu entdecken.

Es geht bestärkend, behütend und behutsam in gemeinsame Flugver­suche bei Acroyo­ga­ein­heiten. Wandernd durch den Wald zum See. Oder austau­schend in Workshops und Gesprächs­runden rund um Diskurse zwischen Carearbeit, Co-Parenting und queerer Eltern­schaft.

Die Freizeit soll ein Ort zum auftanken und vernetzen sein, für euch Eltern und für euch Kinder. Darum gibt es Kinder­be­treuung für die Kleinen, um Raum zu geben für Themen der Großen.

Alle Körper­lich­keiten sind willkommen, es braucht keine Vorer­fahrung oder bestimmte Fitness. Offen für erwachsene FLINTA* Personen und ihre (Bezugs-) Kinder bzw. FLINTA*s in queeren Familien Konstel­la­tionen.

Weiter­lesen

Das Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Nieder­sachsen – zu wessen Träge­rinnen LiN gehört – veran­staltete am 28. September 2021 eine Online-Fachtagung zum Thema „Selbst­be­stimmt und gesund verhüten – aber wie?“.

  • Wie gesund sind welche Verhü­tungs­mittel?
  • Wovon hängt es ab, welche Verhü­tungs­mittel zur Anwendung kommen?
  • Ist Verhütung mehr als „nur“ Famili­en­planung – z. B. Schutz vor sexuell übertrag­baren Krank­heiten?
  • Was brauchen queere Mädchen und Frauen, nicht-binäre sowie trans* und inter* Personen, um eine infor­mierte Entscheidung treffen zu können?
  • Welche Verhü­tungs­mittel eignen sich für welche Lebens­ab­schnitte?

Diesen und weiteren Fragen gingen die Referent*innen der Fachtagung auf den Grund.

Nach einem Grußwort der Nds. Minis­terin für Soziales, Gesundheit und Gleich­stellung — Daniela Behrens — folgte eine Lesung von der Autorin Sabine Kray aus ihrem Buch „Freiheit von der Pille“. Der erste Input hatte das Thema Verhütung aus Sicht einer Frauen­ärztin: Pille und dann?. Dr. med. Jutta Pliefke ist Fachärztin für Gynäko­logie und Geburts­hilfe und tätig bei pro familia Berlin. Warum Verhütung politisch ist beant­wortete Louisa Lorenz und gab einen politisch-feminis­ti­schen Blick auf das Thema. Ihr Input thema­ti­sierte unter­anderem den Mental Load der Verhütung zuzurechnen ist und stellte die unter­schied­lichen Macht­po­si­tionen und Verant­wort­lich­keiten der Geschlechter heraus. Auf Aspekte rassis­ti­scher Gefähr­dungen und best practice Beispiele ging Régine Aniam­bossou von baobab zusam­mensein e. V. ein.

In der anschlie­ßenden Podiums­dis­kussion waren Polina Lehmann (Beraterin bei pro familia), Dr. med. Jutta Pliefke (pro familia Berlin), Juli Haase (Projekt­ko­or­di­nation von „FIT in sexueller Gesundheit“ beim check­point queer) und Sabine Kray (Autorin) vertreten. Neben Kommen­taren zu Vor- und Nachteilen einzelner Verhü­tungs­mittel, poten­tielle Neben­wir­kungen und die Eignung in bestimmten Lebens­phasen wurde auch auf die Bedarfe von lesbi­schen, bisexu­ellen und queeren Frauen sowie trans*, inter* und nicht-binären Personen einge­gangen.

Die gesamte Tagungs­do­ku­men­tation ist auf der Seite der Landes­ver­ei­nigung für Gesundheit und Akademie für Sozial­me­dizin Nieder­sachsen e. V. abrufbar.

 

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