Trans* – was meint das hier?

Die Landesfachstelle trans* ist Netzwerk, (politische) Interessenvertretung und Förderprogramm für/von Menschen, die sich nicht im Einklang mit dem bei Geburt zugeschriebenen Geschlecht sehen oder diese Zuschreibung hinterfragen, die transitionieren oder mit der Erfahrung ihrer eigenen Transition ihr „Leben danach“ gestalten.

Es gibt hierfür Begrifflichkeiten, wie trans*, transgender, enby/nicht-binär, genderqueer, non-/agender, genderfluid, transsexuell, transgeschlechtlich, transident… Nicht immer meinen Nutzende dasselbe, wenn sie denselben Begriff verwenden. Der Begriff trans* kann und soll hier nur als Überbegriff verstanden werden.

Der Begriff trans* soll eine größtmögliche Vielfalt zeigen, denn das Sternchen steht dafür, Selbstbezeichnungen ergänzen zu können. Viel weniger als um die vielen Begrifflichkeiten geht es uns bei der Landesfachstelle um die Interessen derer, die die nicht in die  cisgeschlechtlichen Norm passen (wollen). Diejenigen, denen nicht das richtige Geschlecht bei der Geburt zugewiesen wurden.

Die Position der Landesfachstelle trans* ist eine, die sich für Selbstbestimmung, Toleranz und Gemeinsamkeit einsetzt. Das bedeutet für uns auch, dass wir konkrete, erreichbare Ziele anvisieren, indem wir ebenso konkrete und umsetzbare Maßnahmen und Projekte bearbeiten oder ermöglichen und indem wir all das in einer wertschätzenden, fehlertoleranten, gleichberechtigten Kultur tun.

Das Ziel ist: Selbstbestimmte geschlechtliche Vielfalt!

AGs

  • AG Trans* Gesundheit
  • AG Sprache und Symbole [Eingestellt]
  • AG Erwachsenenbildung (ruht)
  • AG Trans*Beratung

Du hast Interesse einer AG beizutreten, eine ruhende AG wieder wachzurütteln oder eine ganz neue AG zu gründen? Melde dich unter trans@qnn.de 

Wir sind Teil folgender Strukturen

  • Qualitätszikel trans* Hannover
  • Runder Tisch LSBTI Hannover
  • Arbeitskreis zu geschlechtlicher Vielfalt der Stadt Hannover
  • Runder Tisch LSBTI Braunschweig
  • AG Gesundheit des BVT*
  • Runder Tisch trans* Nord

Für die bundesweite Vernetzung ist die Landesfachstelle Trans* Mitglied im Bundesverband trans* und der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität.

Landesfachstelle Trans*

Seit 2022 heißt TiN Landesfachstelle Trans*! Damit wollen wir die Professionalität des QNN verdeutlichen und der sprachlichen Wandlung der Buchstaben TIN als Abkürzung für „trans*, inter*, nicht-binär“ Raum geben, ohne Verwechselungen befürchten zu müssen. Die Landesfachstelle ist steht weiterhin für Vernetzung und Verbreitung von Informationen und Kompetenzen zu trans* und nicht-binären Themen. Im Vordergrund steht dabei die Arbeit mit niedersächischen Akteur*innen, um gesellschaftliche Hürden abzubauen.

Die Landesfachstelle Trans*, vorher TiN | Trans* in Niedersachsen ist die Einladung des QNN, die Interessen von trans* Menschen ins QNN einzubringen. Dazu zählen für uns alle, die sich nicht im Einklang mit dem bei Geburt zugeschriebenen Geschlecht sehen oder diese Zuschreibung hinterfragen, die transitionieren oder mit der Erfahrung ihrer eigenen Transition ihr „Leben danach“ gestalten.

Um Interessen und Bedürfnisse zu erfassen wurde im Rahmen der Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt* in Niedersachsen“ 2014/15 neben schwulen Männern, lesbischen Frauen, sowie bisexuellen und intergeschlechtlichen Menschen auch trans* Personen nach ihren Interessenslagen und Diskriminierungserfahrungen befragt. Darauf aufbauend wurden in so genannten Zukunftstischen die gewonnenen Ergebnisse diskutiert und Zielvisionen entwickelt. Auf unserer QNN-Webseite zur Kampagne findet Ihr mehr Informationen und den Abschlussbericht, der Ende 2015 vorgelegt wurde.

Im Mai 2017 benachrichtigte der LtSN – Landesverband für transgeschlechtliche Selbstbestimmung das QNN über seine bevorstehende Auflösung und übergab die vom LtSN getragenen Teile der Verantwortung für Interessenvertretung, Netzwerk und Förderprogramm zurück ans QNN. Seit 2012/13 waren die im LtSN vernetzten und vertretenen Aktiven über den Landesverband Kooperations- und Hauptansprechpartner für das QNN in den Belangen der Menschen aus dem trans*-Themenfeld gewesen. Seit Mitte 2017 übernimmt TiN | Trans* in Niedersachsen die vormaligen Aufgaben des LtSN und baut ein Trans*-Netzwerk in Niedersachsen auf.

Kontakt

Robin Ivy Osterkamp

aus Hannover, arbeitet seit Juni 2019 als Referent*in für trans* Themen und Projekte. Seit September 2021 Vorstandsmitglied im Bundesverband trans*

trans@qnn.de | 0160 1617746
robin.osterkamp@qnn.de

Samuel Elio Schmidt

aus Hannover, im geschäftsführenden Vorstand des QNN und ehrenamtlich in anderen queeren Projekten engagiert.

samuel.schmidt@qnn.de

Nächste Termine

  • So
    05
    Jun
    2022
    9:00 - 11:00Hallenbad Anderten, Eisteichweg 9, 30559 Hannover

    Die Landeshauptstadt Hannover bietet mit Unterstützung der Landesfachstelle Trans*, der Landeskoordination Inter* im  QNN e.V. und der SHG Trans*parenz, ein offenes Schwimmen an. Eingeladen sind alle trans*, inter und sich nicht geschlechtlich binär verordnenden Personen, die gerne schwimmen und sich hierfür einen geschützten Ort wünschen. Freund*innen und Angehörige in Begleitung sind ebenfalls herzlich willkommen.

    Die Schwimmhalle ist während der unten genannten Schwimmzeiten ausschließlich für uns reserviert. Es gibt Gemeinschaftsumkleiden sowie Einzelkabinen. Beide sind nicht geschlechtergetrennt aufgeteilt.

    Es gibt keine körperbezogenen Vorschriften bezüglich der Schwimmkleidung. Einzig verbleibende Bekleidungsvorschrift: Bekleidungsstücke müssen aus einem Funktionsstoff sein (keine Baumwolle z.B.).

    Alle Teilnehmenden verpflichten sich freiwillig dazu, die Körper oder die Bekleidung anderer Gäste nicht zu mustern, anzustarren oder zu kommentieren und die Grenzen anderer Gäste zu achten und zu respektieren.

    Schwimmkenntnisse sind Pflicht!