Viele Wochen wurde darauf hinge­ar­beitet: Die erste Trans*-Tagung des Netzwerks TiN | Trans* in Nieder­sachsen war ein großer Erfolg: Trotz großer Hitze kamen am 28.07.2018 über 60 Teilnehmer*innen in den barrie­re­freien Räumen des Göttinger Kultur­zentrum Musa zusammen. Den ganzen Tag über gab es in entspanntem Rahmen Vorträge, Workshops und eine Podiums­dis­kussion, sowie gemein­sames Essen und die Möglichkeit der Teilneh­menden zur Vernetzung.

 

Das Programm spiegelte die Diver­sität der Teilnehmer*innen wider: So bot die Tagung Workshops zu Safer Sex, Make Up und Patches-Basteln, ebenso wie aktuelle Vorträge und Workshops zu Rassismus, der „Aktion Standesamt“ und Trans*-Misogyne, welche abgerundet wurden von einem Erzählcafé über trans* in Göttingen und einer Podiums­dis­kussion zur Entwicklung der trans* Struktur in Göttingen. Für Angehörige bot die Tagung u.a. eine Gesprächs­runde, welche sich explizit um Fragen der Unsicher­heiten und Neugier als Angehörige von trans* und abinär/­nicht-binären Personen drehte. Technik­in­ter­es­sierte hatten die Möglichkeit in geschütztem Rahmen eine Einführung in die Tontechnik zu besuchen.

 

Sowohl Teilneh­mende als auch Referie­rende waren mit dem angebo­tenen Programm äußerst zufrieden und erkun­digten sich nach einer Folge-Veran­staltung im kommenden Jahr. Tatsächlich wollen wir versuchen 2019 wieder eine Trans*-Tagung auf die Beine zu stellen, aller­dings diesmal an einem anderen Ort in Nieder­sachsen.

 

Das Konzept der Trans*-Tagung wollen wir als lokale Empowerment-Veran­staltung weiter­tragen und mit der Fortführung an einem anderen Ort Nieder­sachsens zudem weitere Teile Nieder­sachsens stärken und empowern.

 

Wir danken allen Betei­ligten für ihr Engagement, ohne welches die Veran­staltung so nicht möglich gewesen wäre: Vielen Dank!

Banner Trans*Tagung Göttingen

Das Programmheft der Tagung gibt’s zum Download hier

Banner auf der Trans*Tagung mit der Beschriftung "Respect our Existence or Expect Resistance!" - "nonbinary (&) trans* pride"
Raumbeschriftung auf der Trans*Tagung - Hier der Quallenraum
Tisch mit verschiedenen Flyern und Infomaterialien zu trans* und queeren Themen auf der Trans*Tagung Göttingen
Dekoration der Trans*Tagung Göttingen. Tische mit Snacks.

In zwei Tagen ist es soweit. Die Anmeldung für das LiN SommerFest 2021 öffnet am Sonntag, den 29.08.2021 um 10 Uhr. Dieses Jahr können wir nur 13 Plätze vergeben – ob alte Häsin* oder Debütantin* – alle sind herzlich willkommen. Mit dem vorläu­figen Programm zum LiN-SommerFest laden wir lesbische, bisexuelle und queere Frauen* aus Nieder­sachsen nach Alten­bücken ein. Anmelden könnt ihr euch am Sonntag hier: LiN Sommerfest — QNN

Zum jetzigen Zeitpunkt gilt die 3G Regel in Alten­bücken. Das heißt nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen dürfen kommen. Nähere Infor­ma­tionen zum Hygie­ne­konzept erhaltet ihr nach der Anmeldung. In der letzten Zeit mussten wir alle lernen spontan zu sein, seht es uns also nach, wenn sich nach der Anmeldung noch Änderungen ergeben.

Die Teilnah­me­gebühr beträgt wie in den vergan­genen Jahren 50,- Euro, gefördert aus Mitteln des Landes Nieder­sachsen. Es gibt die Möglichkeit, nach Selbst­ein­schätzung eine höhere oder geringere Summe beizu­tragen. Die Teilnah­me­bei­träge sind solida­risch nach Selbst­ein­schätzung auszu­wählen (20,-/50,-/80,-).

Wir freuen uns sehr euch am 24.–26.September in Alten­bücken zu begrüßen.

Die Situation in der Arbeitswelt von Inter* Personen wurde im Auftrag der Antidis­kri­mi­nie­rungs­stelle des Bundes vom Institut für Diversity- und Antidis­kri­mi­nie­rungs­for­schung (IDA) unter­sucht. Die Forschungs­er­geb­nisse sind nun hier veröf­fent­licht. Die Studie unter­sucht die bislang nicht erforschte Arbeits­situation von inter­ge­schlecht­lichen Personen und vergleicht diese mit den Erfah­rungen von nicht-inter­ge­schlecht­lichen lesbi­schen, schwulen, bi­ und /oder panse­xu­ellen sowie trans* und /oder nicht­binären Personen. 

[row][one_half]Am 26.4. ging die Kampagne „Ich bin Inter* – sieht man doch“ in Hannover an den Start. Zu diesem Anlass ließ es sich der Oberbür­ger­meister von Hannover, Belit Onay, nicht nehmen, eine Inter* Pride Flag vor dem Neuen Rathaus der Stadt Hannover zu hissen. „Inter­ge­schlecht­liche Menschen existieren, auch in Hannover“, betont Oberbür­ger­meister Onay. „Sie sind selbst­ver­ständ­licher Teil unserer Stadt­ge­sell­schaft und das erkennen wir an. Sicht­barkeit ist dabei ein erster Schritt.“ Mehrere Presse­teams waren vor Ort um ausführlich über die Kampagne und deren Ziele zu berichten. Anjo Kumst aus dem Vorstand von Inter­ge­schlecht­liche Menschen Landes­verband Nieder­sachsen e.V., Michael Rogenz und Nico Kerski aus dem QNN, sowie die Beauf­tragten für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt der Landes­haupt­stadt Hannover nahmen an dem Termin teil.

Ab dem 26. April werden sich unter dem Motto „Ich bin Inter*… sieht man doch“ erstmalig inter­ge­schlecht­liche Menschen an zentralen Plätzen der Landes­haupt­stadt Hannover zeigen – später auch in anderen Städten Nieder­sachsens. Auf der dazuge­hö­rigen Website https://im-nds-ev.de/ichbininter stellen sie sich vor. Als Zeichen der Anerkennung und Solida­rität für inter­ge­schlecht­liche Menschen hat Belit Onay zum Start der Kampagne zum ersten Mal auch die Inter* Pride Flagge vor dem Rathaus gehisst. Neben Sicht­barkeit und Aufklärung, ist der Einsatz für gleiche Rechte zentrales Anliegen für inter­ge­schlecht­liche Menschen. Gleiche Rechte und Möglich­keiten der Teilhabe betreffen auch kommunale Dienst­leis­tungen. Die Landes­haupt­stadt Hannover sieht es als ihre Aufgabe, ihre Angebote daraufhin zu prüfen. „Wir müssen uns fragen: Wie zugänglich sind unsere Dienst­leis­tungen auch für Menschen, die sich nicht mit den Kategorien Frau oder Mann definieren?“, so Oberbür­ger­meister Onay. „Dies ist ein anspruchs­voller Weg, auf dem wir die ersten Schritte bereits gegangen sind. Gleich­zeitig ist es eine Aufgabe, die uns auch in den kommenden Jahren noch begleiten wird – eine Aufgabe, die notwendig und lohnend ist.“

Die Kampagne ist ein gemein­sames Projekt von Inter­ge­schlecht­liche Menschen Landes­verband Nieder­sachsen e.V., der Landes­ko­or­di­nation Inter* im QNN, sowie der Landes­haupt­stadt Hannover.

Die Plakate können in A3 und A4 unter inter@q‑nn.de bestellt werden.[/one_half][one_half]

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Thomas Wilde wurde auf der Mitglie­der­ver­sammlung des Bundes­forum Männer – Inter­es­sen­verband für Jungen, Männer und Väter e. V. am 25. Februar 2021 erneut in den erwei­terten Vorstand des Vereins gewählt. Er steht dort für die Berück­sich­tigung der Situation gleich­ge­schlechtlich orien­tierter Männer als Teil eines erwei­terten Verständ­nisses „moderner Männlichkeit“. Dazu möchte er für alle Männer die Möglich­keiten der Entfaltung ihrer Indivi­dua­lität verbessern– unabhängig von ihrer sexuellen Orien­tierung (oder geschlecht­lichen Identität). Dazu gilt es tradierte Rollen­vor­stel­lungen zu überwinden und sowohl Männern als auch Frauen zu ermög­lichen, sich gleich­be­rechtigt in allen gesell­schaft­lichen Feldern von der Care-Arbeit über das „Handwerk“ bis zu Führungs­auf­gaben in Politik und Wirtschaft (ohne Diskri­mi­nierung) zu betätigen.

 

Anlässlich des 10-jährigen Verbands­ju­bi­läums würdigte Bundes­mi­nis­terin Franziska Giffey in ihrem Grußwort zur Mitglie­der­ver­sammlung die konstruktive Zusam­men­arbeit mit dem Bundes­forum Männer und die Erfolge des gleich­stel­lungs­po­li­ti­schen Engage­ments für die Inter­essen von Jungen, Männern und Vätern. „Ohne Sie und Ihre Expertise stünden Jungen und Männer in der Gleich­stel­lungs­po­litik noch immer nicht auf dem Spielfeld sondern an der Seiten­linie. Sie geben Ihnen eine starke Stimme, die gehört wird – auch hier im Bundes­mi­nis­terium“, so Giffey.

 

Der Dachverband wird von einem sieben­köp­figen, ehren­amt­lichen Vorstand geleitet — davon sind drei geschäfts­führend. Thomas Altgeld vom Netzwerk Jungen- und Männer­ge­sundheit wurde von den Mitgliedern in seinem Amt als Vorstands­vor­sit­zender bestätigt. Als stell­ver­tre­tende und geschäfts­füh­rende Vorsit­zende wurden Stephan Buttgereit (SKM Bundes­verband e. V.) und Dr. Michael Tunç (Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlech­ter­ver­hält­nisse) gewählt. Jörg Bewersdorf (DGB), Dirk Siebernik (LAG Jungen — Männer — Väter in M‑V e.V.), Martin Treichel (Männer­arbeit der Evange­li­schen Kirche in Deutschland) und Thomas Wilde (QueerNetz.de & VNB) bilden den erwei­terten Vorstand.

 

„Mit einem starken und vielfäl­tigen Verband werden wir uns weiter engagiert für bessere und klischee­freie Entwick­lungs­chancen für Jungen einsetzen, für eine bessere Verein­barkeit von Familie und Beruf für Väter und für ein modernes, partner­schaft­liches Rollen­ver­ständnis für Männer in der Arbeitswelt und in der Familie“, so Altgeld. Ein wichtiger Wegmarker der kommenden zwei Jahre sei der bundes­weite Ausbau von Beratungs­an­ge­boten für Männer. Außerdem müsse es darum gehen, so der Appell von Altgeld, gleich­stel­lungs­ori­en­tierte Männer­po­litik bekannter zu machen und mehr Männer für Gleich­stel­lungs­po­litik zu gewinnen. Für Männer, die ihre Inter­essen und Lebens­ent­würfe ohne einengende Rollen­zwänge und Benach­tei­li­gungen gestalten wollten, sei das Bundes­forum Männer die erste Adresse.

Am 13.03.21 wurde Dr. Rainer Marbach zum Vorsit­zenden des Stiftungs­rates der Akademie Waldschlösschen gewählt. Seine Stell­ver­tre­terin wurde Silke Eggers, die zuvor Vorsit­zende war. Damit wurde jetzt der Abschied von Dr. Marbach aus dem Tages­ge­schäft der Akademie Waldschlösschen abgeschlossen. Diese leitet seit dem 01.03.2021 Dr. Christoph Schmitt als neuer Vorstands­vor­sit­zender der Stiftung.

 

Dr. Christoph Schmitt hat die letzten zwei Jahrzehnte in der Schweiz gelebt und gearbeitet. Seine Leiden­schaft ist Bildungs­arbeit, die auf die zuneh­menden Ungerech­tig­keiten in Gesell­schaft und Ökonomie Antworten liefert. Deshalb möchte er die Themen von LSBTIQ* zusammen bringen mit der „Kultur der Digita­lität“, in der sich heute und in Zukunft entscheidet, wie wir zusam­men­leben. Zuvor wird er sich aber den Heraus­for­de­rungen der weiteren Finan­zierung der Akademie Waldschlösschen widmen müssen, die sich aus der andau­ernden Schließung ergeben. Dabei wird ihn Ulli Klaum als sein Stell­ver­treter unter­stützen sowie Dr. Rainer Marbach, der noch die mit Corona verbun­denen Finan­zie­rungs­hilfen diesen und letzten Jahres abwickeln wird.

 

Als zukünftig weiter auszu­bauende Themen­felder benannte Dr. Schmitt in der Stiftungs­rats­sitzung am 13.03. u.a. den Fußball. Dort würden nach wie vor vielerorts homone­gative und hetero­se­xis­tische Haltungen tradiert. Mögliche Partner für den Wandel reichen aus seiner Sicht vom DFB bis zu queeren Fanclubs oder der Bundes­stiftung Magnus Hirschfeld, die sich seit Jahren um das Thema bemüht. Weiter ausgebaut werden soll auch das Thema Chancen­gleichheit für LSBTIQ* am Arbeits­platz. Strate­gi­sches Fernziel ist der Auf- und Ausbau der Akademie Waldschlösschen als Kompe­tenz­zentrum für «Erwach­se­nen­bildung im Zeitalter der Digita­lität».

Zum 01.06.2021 oder später suchen wir eine engagierte Person als

Landes­ko­or­di­nation für das Netzwerk  ‚Schwules Forum Nieder­sachsen‘

Aufga­ben­spektrum:

  • Organi­sation der Netzwerktreffen und Entwicklung von Veran­stal­tungen zu schwu­len­po­li­ti­schen Fragen
  • Verbreitung von Infor­ma­tionen für schwule Männer u. Jugend­liche mit Landes­bezug
  • Beratung zu Projekten der Selbst­hilfe für schwule Männer u. Jugend­liche sowie deren Finan­zierung
  • Beratung von öffent­lichen Einrich­tungen und sonstigen Organi­sa­tionen zu Problemen schwuler Männer u. Jugend­licher
  • Inter­es­sens­ver­tretung schwuler Männer u. Jugend­licher in Nieder­sachsen im Rahmen des QNN und gegenüber der Landes­ebene
  • Netzwerk- und Gremi­en­arbeit

Gewünschtes Profil:

  • Fachliche- und Erfah­rungs­kom­pe­tenzen zur Lebens­wirk­lichkeit schwuler Männer und Jugend­licher
  • Erfah­rungen in Projekt- und Öffent­lich­keits­arbeit sowie Veran­stal­tungs­or­ga­ni­sation
  • Reise­be­reit­schaft, auch in Abend­stunden und am Wochenende
  • Struk­tu­riertes, selbst­stän­diges und zuver­läs­siges Arbeiten
  • Abgeschlossene Berufs­aus­bildung oder abgeschlos­senes Studium

Wir bieten:

  • Beschäf­tigung in Teilzeit (33%, entspricht 13 Std/Woche)
  • Gehalt je nach Abschluss in Anlehnung an TV‑L bis zur Entgelt­gruppe E11
  • Selbst­stän­digen Arbeiten in einem motivierten Team und Verband
  • Flexible Arbeits­zeiten in der QNN Geschäfts­stelle Hannover und mobil.

Die Besetzung der Stelle erfolgt befristet bis 31.12.2021 mit Option auf Verlän­gerung und vorbe­haltlich der Mittel­freigabe durch das Land Nieder­sachsen.

Bitte senden Sie ihre Bewerbung mit Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­beginn bis zum 30.04.2021 per Mail an bewerbung@q‑nn.de.

Die Stellen­aus­schreibung als PDF ist hier downloadbar.

Das Projekt #Queer­mit­ge­dacht verfolgt das Ziel, Freiwil­li­gen­dienste für queere Jugend­liche inklu­siver zu gestalten, um auch queere Jugend­liche für dieses Jahr der Persön­lich­keits­ori­en­tierung zu begeistern. Das Projekt besteht aus mehreren Bausteinen. Neben zwei Fachtagen, einem Workshop für queere Jugend­liche mit Freiwil­li­gen­dienst­bezug sind auch Daten­er­he­bungen geplant. Am Projek­tende sollen mittels Handlungs­emp­feh­lungen konkrete Maßnahmen für die Träger*innen sowie für das BMFSFJ ausge­sprochen werden. 

Der erste Fachtag wurde am 28.01.2021 von der Türki­schen Gemeinde in Nieder­sachsen e.V. digital ausge­richtet. Neben Grußworten aus dem Bundes­mi­nis­terium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, einem Vortrag zu „Akzeptanz für Vielfalt – gegen Homo‑, Trans*- und Inter*feind­lichkeit“ hatten die Teilneh­menden die Möglichkeit an zwei von sechs angebo­tenen Workshops teilzu­nehmen. Ein Workshop wurde von Melissa Depping, in ihrer Rolle als LiN-Koordi­na­torin, zum Thema „Queere Ängste“ angeboten. Alle Netzwerke des QNN waren auf dem anschlie­ßenden digitalen „Queeren Markt­platz“ anzutreffen. In bi- und multi­la­te­ralen Gesprächen fanden Austausch und Vernetzung Platz. 

Mehr zum Projekt gibt es hier

Ein Stapel Ordner

Zum 01.04.2021 oder später sucht das QNN eine neue Verwal­tungs­kraft als Eltern­zeit­ver­tretung. Bewer­bungen mit Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­beginn können bis zum 28.02.2021 per Mail an bewerbung@q‑nn.de gesendet werden.

 

Die ausführ­liche Stellen­aus­schreibung als PDF findet sich hier.

Zum 01.04.2021 sucht das QNN eine neue Landes­ko­or­di­nation für das Netzwerk
‚Schwules Forum Nieder­sachsen‘. Bewer­bungen mit Angabe des frühest­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­beginn können bis zum 20.02.2021 per Mail an bewerbung@q‑nn.de gesendet werden.

Die ausführ­liche Stellen­aus­schreibung als PDF findet sich hier.

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