Das Jahr 2020 neigt sich (endlich?) dem Ende zu und damit endet auch ein weiteres tatkräf­tiges Jahr für TiN | Trans* in Nieder­sachsen. Damit das nächste Jahr noch besser wird, wollen wir auch von euch wissen, was ihr 2021 von TiN Erwartet! Füllt dazu einfach unseren kurzen und anonymen Frage­bogen aus.

 

Zum Jahres­wechsel zeigt sich TiN | Trans* in Nieder­sachsen zudem in neuem Design. Unser neues Logo soll in Zukunft neugie­riger machen und zum Mitmachen einladen. Der Name Trans* in Nieder­sachsen ist jetzt ausge­schrieben, damit alle sofort wissen, worum es geht! Passend dazu gibt es auch ein paar Änderungen auf der Website, um zum Einmi­schen anzuregen, aber auch, um trans*parenter zu sein. Schaut doch mal auf unserer Seite vorbei, um euch zu überzeugen.

 

Damit wünscht TiN euch ein schönes Rest Jahr 2020 und viel Erholung und Gesundheit!

Nach der „Zeig dich!“ Kampagne 2016/2017 und der „Wo sind die Lesben*?“ Kampagne 2018/2019 folgt nun eine neue (corona­kon­forme) LiN Kampagne!

Jede* kann, in Zeiten der Kontakt-Beschrän­kungen, ganz einfach von Zuhause mitmachen. Du musst dazu nur das Plakat herun­ter­laden, ausdrucken und mit deinem Statement ergänzen. Fotogra­fiere dich mit deinem Plakat und sende uns dein Bild an lin(at)q‑nn.de und wir laden es hoch.

[Download Plakat: pdf]

Du kannst dein Bild auch selbst hochladen z.B. bei Facebook oder instagram und uns verlinken. Nutze auch unseren #lesbi­sche­sicht­barkeit und wir teilen/reposten dein Bild.

Mehr zur Kampagne unter: q‑nn.de/lin-lesbisch-in-niedersachsen/lesbischesichtbarkeit/

Es ist wenig darüber bekannt, welche Erfah­rungen inter* und trans Menschen bei medizi­ni­schen Routi­ne­be­hand­lungen machen. Die nun gestartete InTra­Studie – Studie zu Erfah­rungen von inter* und trans Personen in der allge­meinen Gesund­heits­ver­sorgung in Deutschland im Projekt InTra­Health (Fachhoch­schule Dortmund) beschäftigt sich mit diesen Erfah­rungen. Das InTra­Health Team lädt herzlich ein, an der Studie teilzu­nehmen und freut sich, wenn für die Studi­en­teil­nahme geworben wird.

 

Online-Survey: Bis zum 10. September können inter* und/oder trans Personen an der webba­sierten Frage­bogen-Befragung teilnehmen. Hier geht es direkt zum Frage­bogen: https://s2survey.net/intrastudie/

 

Interview-Studie: Es werden inter* und/oder trans Personen für Studi­en­in­ter­views gesucht. Weitere Infos zu Teilnah­me­kri­tierien und Anmeldung unter https://www-fh-dortmund.de/intrastudie.

 

Hinter­grund der Studie

Gehen Gesund­heits­fach­kräfte sensibel und bedarfs­ge­recht mit inter* und trans Personen um? Spielt das Geschlecht überhaupt eine Rolle? Fühlen sich inter* und trans Personen gut aufge­hoben in Arztpraxen, bei Therapeut*innen oder im Krankenhaus? Diesen Fragen widmet sich die InTra­Studie im Rahmen des Forschungs­pro­jekts InTra­Health an der Fachhoch­schule Dortmund. Die Ergeb­nisse dienen als Grundlage für die Entwicklung eines Online-Fortbil­dungs­an­gebots für Gesund­heits­fach­kräfte.

 

Online Auftakt­ver­an­staltung zum Studi­en­start

 

Wir möchten außerdem zur Online-Auftakt­ver­an­staltung am 12. August um 18 Uhr einladen! Hier gibt es die Gelegenheit das Projektteam und die Studie kennen­zu­lernen und Fragen zum Projekt und zur Studie zu stellen. Die Veran­staltung findet als Web-Stream statt.
Nähere Infos auf der Webseite des Projektes: https://www.fh-dortmund.de/intrahealth

Im Rahmen der Kampagne ‚Für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt in Nieder­sachsen‘ wurden in den Jahren 2017 – 2018 erheb­liche Förder­mittel durch das Land Nieder­sachsen zur Verfügung gestellt, um die Lebens­si­tuation von homo- und bisexu­ellen, trans* und inter* Menschen in Nieder­sachsen zu verbessern.

 

Der nun vorlie­gende Bericht zur Kampagne gibt eine Übersicht, wie viele wichtige queere Projekte und Struk­turen in diesem Zeitraum auf kommu­naler und Landes­ebene entstanden sind

 

Aller­dings zeigt der Bericht auch, in welchem Maße die Förder­mittel ab 2019 wieder gesunken sind. Viele Projekte konnten daher nicht fortge­führt werden und wichtige Struk­turen wurden in ihrer Arbeit einge­schränkt.

 

Das Queere Netzwerk Nieder­sachsen sieht es daher als wichtige Aufgabe, dass auch zukünftig queere Projekte und Struk­turen eine solide und nachhaltige finan­zielle Basis erhalten.

 

Der Kampa­gnen­be­richt ist als PDF verfügbar

Im September 2018 brachte das Queere Netzwerk Nieder­sachsen die Broschüre „Abinäre Personen in der Beratung“ heraus, um verschiedene Lebens­rea­li­täten von abinären (auch bekannt als enby/nichtbinär/nonbinary) Personen sichtbar zu machen. Die praktische Handrei­chung für Berater*innen und Multiplikator*innen hat sich seitdem deutsch­landweit als stark nachge­fragt erwiesen.

 

Seit der Erstver­öf­fent­li­chung hat sich jedoch einiges verändert. Vor allem die Einführung des Geschlechts­ein­trags „divers“, aber auch die Rückmeldung, die wir zur Broschüre erhalten haben, bewegten uns dazu eine zweite, aktua­li­sierte Auflage der Handrei­chung heraus­zu­geben.

 

Neben den Ergän­zungen zum Perso­nen­stands­recht und den S3 Leitlinien gab es sprach­liche Änderungen, um das Thema abina­rität noch verständ­licher zu machen. Außerdem wurde das weiter­füh­rende Material ergänzt und mit prakti­schen QR-Codes versehen.

 

Die Broschüre ist nun als Download verfügbar und kann kostenlos über trans@qnn.de bestellt werden.

Im Newsletter von Gestern (24.06.2020) hat sich ein kleiner Fehler einge­schlichen. Deshalb findet ihr dort nur die Links zu den Facebook-Veran­stal­tungen.

Für alle, die kein Facebook nutzen (wollen) sind Details zu den gestern bewor­benen Veran­sal­tungen natürlich auch bei MOSAIK Gesundheit einsehbar.

Auch wenn die Reise­be­schrän­kungen passend zum Sommer­beginn aufge­hoben wurden, bleibt für die meisten von uns nur der Sommer­urlaub auf Balkonien. Aber das ist halb so schlimm, denn MOSAIK Gesundheit und TiN | Trans* in Nieder­sachsen haben für euch ein frisches Ferien­pro­gramm vorbe­reitet.

Mit sechs Ferien­ver­an­stal­tungen und einem Special bringen wir Abwechslung in euren Sommer. Und das beste ist: Ihr spart euch die lange Anreise, denn alles findet ganz entspannt bei euch zu Hause statt!

Weitere Infos zu den einzelnen Veran­stal­tungen findet ihr hier:

Queere Vielfalt. Wir sind so unter­schiedlich wie ein Regen­bogen

Mit mehr Kraft und Zuver­sicht durch schwierige Zeiten navigieren

Queere Repro­duk­ti­ons­po­litik

Konstruktion von Geschlecht

Sexuelle Gesundheit von trans Personen

Queere Ängste. „Ich fürchte mich das zu zeigen…“

Konfron­ta­ti­ons­kom­petenz für FLINT*

 

Seit kurzem gibt es ein neues Angebot des Univer­si­täts­kli­nikums Hamburg Eppendorf (UKE). Mit dem Projekt I²Trans­Health soll Personen aus der Trans*- und gender­queeren Community eine moderne, fachüber­grei­fende Behandlung ermög­licht werden. Um das zu erreichen wurde ein Online-Behand­slungs­an­gebot entwi­ckelt, dass alle nutzen können, die mindestens 50 Km entfernt von Hamburg leben.

 

Das Projekt soll Versor­gungs­lücken in den ländlichen Gebieten Norddeutsch­lands verbessern und dafür sorgen, dass trans* und gender­queere Personen schneller als bisher infor­miert und unter­stützt werden können. Weitere Infos zum Angebot findet ihr im Flyer von I²Tans­Health und auf www.i2transhealth.de

 

Das QNN sucht in Koope­ration mit dem Landes­verband Inter­se­xuelle Menschen Nieder­sachsen e.V. zum nächst­mög­lichen Zeitpunkt eine Landes­ko­or­di­nation für die Themen und Bedarfe inter­ge­schlecht­licher Menschen in Nieder­sachsen.

Weitere Infos zur Stelle findet ihr in der Stellen­be­schreibung als PDF.

Wenn ihr Lust auf die Arbeit im QNN habt, meldet euch bis zum 31.05.2020 mit Angabe des frühst­mög­lichen Beschäf­ti­gungs­be­ginns unter bewerbung@q‑nn.de.

Wir freuen uns auf euch!

Das Queere Zentrum Göttingen sucht in Zusam­men­arbeit mit der Trans*Beratung Göttingen eine Projekt­leitung für das Projekt equity* — Empowerment für queere Jugend­liche und junge Erwachsene bis 27 ab dem 01.08.2020.

Die Komplette Ausschreibung findet ihr hier: Stellen­aus­schreibung equity*

Bewer­bungs­schluss ist der 30.05.2020.

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