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Liebe Lesende,

die QNN-Geschäfts­stelle bleibt in der Zeit vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich 05. Januar 2020 geschlossen. Ab dem 06. Januar 2020 sind wir wieder für Sie da.

Bitte beachten Sie, dass die Geschäfts­stelle neue telefo­nische Sprech­zeiten hat.

Diese lauten wie folgt:Di & Mi: 10–14 UhrDo: 12–17 Uhr

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch in’s neue Jahr und bedanken uns für die gute Zusam­men­arbeit im vergan­genen Jahr.

Viele Grüße

QNN-Team und Vorstand

Wissen­schaft­le­rinnen der Hochschule Hannover stellen Studie vor.

In der Befragung zu Bedarfen von lesbi­schen, schwulen, bisexu­ellen, trans, inter oder insgesamt queeren Jugend­lichen aus Sicht von (vorwiegend) Sozial­ar­bei­tenden in Jugend­ein­rich­tungen in zwei Regionen (städtisch/ ländlich geprägt) Nieder­sachsens wird deutlich, dass diese Jugend­lichen in den Einrich­tungen häufig nicht wahrge­nommen werden und demzu­folge unter­stellt wird, sie seien nicht da. Daraus ergibt sich, dass kein Bedarf an Unter­stützung gesehen wird und auch keine Notwen­digkeit, sich in diesem Feld weiter­zu­bilden, was den geschärften Blick auf die Bedarfe wiederum verhindert. Rebecca Nagel, Mitar­bei­terin des Projektes betont: „Wenn schon dieje­nigen, die vorgeben den Menschen gegenüber offen zu sein, und sie anzunehmen wie sie sind, nicht wahrnehmen, wie sie sind, wie soll dann eine Gesell­schaft, die (in Teilen) noch deutlich größere Berüh­rungs­ängste hat, eine solche Offenheit gewähr­leisten?“

„Damit ist klar, dass pädago­gische Konzepte zukünftig das Thema Queerness deutlich mehr berück­sich­tigen müssen, um Entwick­lungs­her­aus­for­de­rungen von Jugend­lichen auch vor dem Hinter­grund von sexueller Orien­tierung und geschlecht­licher Identität sehen zu können“, sagt Maike Wagenaar, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Hannover.

„Ohne die finan­zielle Unter­stützung des nieder­säch­si­schen Minis­te­riums für Soziales, Gesundheit und Gleich­stellung wäre auch diese Forschungs­arbeit nicht möglich gewesen“, sagt Prof. Dr. Barbara Hellige als Betei­ligte des Projektes und betont, dass auch die Ausstattung der Einrich­tungen, die sich mit Queerness beschäf­tigen, ein wichtiger Faktor ist, um Jugend­lichen einen verläss­lichen Ort bzw. adäquate Beratung bieten zu können.

Hier finden Sie den Link zur Studie.

 

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Stellen­aus­schreibung | QNN-Geschäfts­führung und Projekt­leitung „MOSAIK Gesundheit“


Wir suchen zum 15. Januar 2020…

…eine oder zwei engagierte Person(en) mit folgenden Arbeits­schwer­punkten:

1) Geschäfts­führung (50%)

Aufga­ben­spektrum:

  • Leitung der Geschäfts­stelle inkl. aller relevanten Themen­be­reiche (Teamleitung, Arbeits­pro­zess­führung, Haushalts­planung und Überwa­chung, Dokumen­ta­tionen)
  • Vereins­führung, Vorbe­reitung und ggf. Moderation von QNN-Netzwerk­ver­an­stal­tungen
  • Zusam­men­arbeit und Kommu­ni­kation mit Vorstand und Netzwerkpartner*innen
  • Beratung und Begleitung von geför­derten Projekten
  • Regel­mä­ßiger Austausch mit dem Sozial­mi­nis­terium und dem Landesamt für Soziales zu den formalen und inhalt­lichen Fragen der Förderung
  • Verant­wortung für die Förder­ko­or­di­nation mit den entspre­chenden Anträgen, Mittel­ab­rufen und Verwen­dungs­nach­weisen beim Landesamt für Soziales

2) Projekt­leitung MOSAIK Gesundheit (33%)

Aufga­ben­spektrum:

  • Konzeption und Organi­sation von Impuls­ver­an­stal­tungen, Publi­ka­tionen und Öffent­lich­keits­arbeit in Zusam­men­arbeit mit Kooperationspartner*innen
  • Weiter­führung der fachlichen Projekt­ent­wicklung in Koope­ration mit dem Frauen­Mäd­chen­Ge­sund­heits­Zentrum (FMGZ) Hannover e.V.
  • Netzwerk­arbeit im Kontext von LSBTIQ* und Frauen*gesundheit; regional im Raum Hannover, nieder­sach­senweit und auf Bundes­ebene
  • Konti­nu­ier­liche Recherche und theore­tische Erarbeitung von Studien zu „LSBTIQ* und Gesundheit“
  • Pflege der digitalen Angebote von MOSAIK Gesundheit (Facebook und Homepage)
  • Entwicklung von Strategien zur Sensi­bi­li­sierung der Zielgruppe zum Themen­spektrum
  • Öffent­lich­keits­arbeit sowie Vorstellung des Projekts in verschie­denen Kontexten

Gewünschtes Profil:

  • Abgeschlos­senes Hochschul­studium
  • Mehrjährige, einschlägige Berufs­praxis
  • Erfah­rungen in Projekt- und Öffent­lich­keits­arbeit sowie Veran­stal­tungs­or­ga­ni­sation
  • Wissen und Begeis­terung für die verschie­denen Bedarfe und Themen von LSBTIQ*Personen
  • Offenheit für inter­sek­tio­nales Arbeiten
  • Hohe Belast­barkeit, Reise­be­reit­schaft, struk­tu­riertes Arbeiten und ausge­prägtes Kommu­ni­ka­tions- und Verhand­lungs­ge­schick
  • Sehr gute MS-Office Kennt­nisse sowie Erfah­rungen im Umgang mit wordpress und sozialen Medien

Wir bieten:

Eine befristete (Teilzeit-)Beschäftigung mit Zeitumfang von 83%. Es ist auch möglich sich nur auf einen Teil dieser Ausschreibung zu bewerben. Selbst­stän­diges, konstruk­tives Arbeiten in einem dynami­schen Verbands­umfeld. Verant­wor­tungs­volle Führungs­po­sition in Unter­stützung eines engagierten Teams. Einar­beitung durch die bisherige Stellen­in­ha­berin und den geschäfts­füh­renden Vorstand. Flexible Arbeits­zeiten, Arbeitsort Hannover, Kontakte und Termine landesweit.

Die Besetzung der Stelle erfolgt befristet bis 31.12.2020 mit Option auf Verlän­gerung und vorbe­haltlich der Mittel­freigabe durch das Land Nieder­sachsen. (Einstiegs-)Gehalt ist je nach Abschluss und Berufs­er­fahrung bis zur TV‑L West Entgelt­gruppe 12.

Wir fordern insbe­sondere People of Color, Personen die be_hindert werden oder mit einer chroni­schen Erkrankung leben, abinäre Personen/Enbys und Frauen* auf, sich zu bewerben.


Wir bitten bis zum 15. Dezember 2019 um eine aussa­ge­kräftige, schrift­liche Bewerbung per Mail an: office@q‑nn.de

Bitte vormerken: Die Vorstel­lungs­ge­spräche sind am 19. Dezember 2019 geplant.

Stellen­aus­schreibung als [pdf]

Gerne weisen wir auf folgende, spannende Veran­staltung hin:


Einladung zur Veröf­fent­li­chung der Broschüre:

„Leitfaden für Führungs­kräfte zum adäquaten Umgang mit LSBTIQ in der ambulanten und statio­nären Alten­pflege — Damit nicht erneut Unrecht geschieht“

Zentrales Element der hier skizzierten Pflege­kon­zep­tionen ist die Wahrnehmung und Reflexion eigener und fremder Lebens­welten, um Haltungen, Vorur­teile und pflege­rische Handlungen zu überprüfen und mit den Biografien und Bedürf­nissen der LSBTIQ abzustimmen. Dies hat, wie wir aus langjäh­rigen Erfah­rungen wissen, auch in der gelin­genden Kommu­ni­kation mit Menschen mit Demenz eine besondere Relevanz. Bei zu Pflegenden im Allge­meinen und bei Menschen mit Demenz im Beson­deren sind ein validie­render und verste­hender Umgang und der Einbezug der indivi­du­ellen Biografie in die Pflege und Betreuung essen­tiell.

Freuen Sie sich mit uns gemeinsam auf tolle Gäste und einen inter­es­santen Vormittag, der durch das Erscheinen und das Grußwort der Nieder­säch­si­schen Minis­terin für Soziales, Gesundheit und Gleich­stellung, Frau Dr. Carola Reimann, eine wichtige Wertschätzung erhält.

Die Veran­staltung findet statt am:

03.12.2019 | von 10:30 – 13:30 Uhr
in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volks­hoch­schule Hannover
Burgstr. 14, 30159 Hannover im Veran­stal­tungssaal (Theodor-Lessing-Saal)

Anmeldung bis zum 29.11.2019:

57-Infothek@Hannover-Stadt.de

Tel.: 0511 – 168 42345

Fax: 0511 – 168 40882

Liebe LiNettes*,

leider musste Karen-Susan Fessel ihre Lesung am 22. November und ihre Teilnahme an der Veran­staltung “Coming-out und lesbische Identität” aus persön­lichen Gründen absagen.

Wir konnten aber einen ganz tollen Ersatz organi­sieren! 🙂


Anne Bax reist für uns spontan nach Hannover und liest am 22. November um 19 Uhr für uns!

Lesung: Anne Bax — Lesbe ist nur ein Wort

Ort: andersraum (Hannover)

Die Nachbarin ist plötzlich gender­queer und panse­xuell? 
Alle Lesben­paare in der Bekannt­schaft haben kleine Kinder und können nach Einbruch der Dunkelheit das Haus nicht mehr verlassen? Und dann haben alle vor lauter Dating apps auch noch vergessen wie das mit Flirten im richtigen Leben war?
Sie sind nicht allein!
Mit Wortwitz und mit einem liebe­vollen Blick auf so manche Absur­di­täten des lesbi­schen Alltags­leben beschreibt die Autorin Anne Bax die Höhen und Tiefen der Liebe. Sie philo­so­phiert dabei über die vielen Fallstricke der digitalen und analogen Welt: Über Singles, die sich nicht alle 11 Minuten verlieben, über die Selbst­hil­fe­gruppe nach der Trennung, über die Verbindung von Hollän­derkäse und sexueller Orien­tierung, über das Leben an sich und immer wieder über die Liebe natürlich. 
Viel Romantik, ein wenig Tragik, ein Hauch Erotik, ungestüme Haptik und unver­meidbare Hektik, geeignet für frisch Verliebte, unglücklich Verliebte, unfrei­willig Entliebte, glücklich Liebende, sexuelle Orien­tierte, emotional Ratlose, absichtlich Unent­schlossene und für alle, die über die Liebe und das Leben lachen möchten. 
Anne Bax lebt mit Gattin (schön), Stoff­schwein (rosa) und Gleit­sicht­brille (grün) im Ruhrgebiet und glaubt an die Liebe.
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Die 2. QNN-Mitglie­der­ver­sammlung 2019 findet am:

17. November 2019 | 11–17 Uhr

im Hanns-Lilje-Haus (Knochen­hau­erstr. 33, 30159 Hannover)

statt.

Weitere Infos unter: www.q‑nn.de/der-verein-und-seine-mitglieder

Kurzfilme und Genera­tio­nen­ge­spräch „Coming-out und lesbische Identität“

Die Perspek­tiven auf Coming-out sind unter­schiedlich, indivi­duell oder auch kollektiv… — ob als Anekdote, sich immer wieder­ho­lender Prozess oder lebens­lange Heraus­for­derung. So ist es auch ein Unter­schied, ob das Coming-out in den 1980er oder 2010er Jahren erfolgte. Die unter­schied­lichen Erfah­rungen prägen das ganze Leben, den Umgang bzw. die Bereit­schaft sich zu “outen” und die eigene, lesbische Identität. Ein öffent­liches Coming-out verschafft Sicht­barkeit, kostet aber auch Kraft und kann eine Belastung sein.

In dieser Veran­staltung zeigen wir zu Beginn ein paar ausge­wählte Kurzfilme, die sich über verschiedene Erzähl­per­spek­tiven dem Thema „Coming-out“ nähern. Nach einer kurzen Pause mit Verpflegung folgt eine Gesprächs­runde mit lesbi­schen Frauen aus verschie­denen Genera­tionen. Es sollen die unter­schied­lichen Perspek­tiven und Erfah­rungen mit dem Coming-out und der eigenen Identität zusam­men­ge­bracht und disku­tiert werden.

Für die Gesprächs­runde konnten wir Lina Kaiser, Lale Jakob, Karen-Susan Fessel und Dr. Astrid Osterland gewinnen. Wir freuen uns auch sehr, dass Helen Lange die Moderation übernimmt.


Lina Kaiser: Lina Kaiser wurde 1990 im Ruhrpott geboren. Während ihres Studiums veröf­fent­lichte sie bereits ihre ersten Romane mit Coming-out-Thematik. In ihrem Podcast „frauver-liebt“ und auf frauverliebt.de spricht und schreibt Lina über verschie­denste Themen lesbi­schen Lebens. Es liegt ihr am Herzen, mit ihren Texten sowohl für ein bisschen Herzklopfen zu sorgen, als auch einen Teil zur Sicht­barkeit von Homose­xua­lität in der Gesell­schaft beizu­tragen. www.frauverliebt.de | facebook.com/linakaiser.autorin/
Instagram: frauver­liebt

Lale Jakob: Lale Jakob engagiert sich seit ihrer Jugend in gesell­schafts­po­li­ti­schen Bereichen, insbe-sondere für die LSBTTIQ-Community. Die 33-jährige Unter­neh­merin mit türki­schen Wurzeln lebt mit ihrer Frau und ihren zwei Kindern in Heidelberg.

Karen-Susan Fessel: Karen-Susan Fessel, geboren 1964 in Lübeck, aufge­wachsen in Meppen/Ems, lebt heute als Schrift­stel­lerin in Berlin. Seit ihrem ersten Roman „Und abends mit Beleuchtung“ sind gut drei Dutzend weitere Bücher entstanden, darunter die bekannten Romane „Bilder von ihr“ (1996, Neuausgabe 2016), „Bis ich sie finde“ (2001) und „Leise Töne“ (2010). Karen-Susan Fessel schreibt jedoch sehr erfolg­reich auch für Kinder und Ju-gendliche – zahlreiche ihrer Bücher sind vielfach ausge­zeichnet und in mehrere Spra-chen übersetzt worden, zum Beispiel „Ein Stern namens Mama“ (1999) oder „Liebe macht Anders“ (2013, Neuausgabe 2018). www.karen-susan-fessel.de/

Dr. Astrid Osterland: Dr. Astrid Osterland geb. 1945, Bewoh­nerin eines gemein­schaft­lichen Wohnpro­jekts in Berlin, Super­vi­sorin, Mitar­bei­terin der SAPPhO-Frauen­wohn­stiftung, Autorin (Nicht allein und nicht ins Heim. Alter­native Alten-WG) und immer noch als Uralt-Feministin unterwegs.

Moderation: Helen Lange (55 Jahre) und in der Jugend­hilfe und als Super­vi­sorin tätig. Ihre Ent-scheidung, nach 30jährigem Zögern und Zweifeln, als Frau zu leben, führte zu dem be-fürch­teten Zusam­men­bruch ihres vertrauten Lebens. 10 Jahre nach dem Beginn ihres neuen Lebens steht sie beruflich wie privat “wie Phönix aus der Asche” weit besser da, als je zuvor.

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Aufgrund des gestrigen Unwetters ist unsere Telefon- und Inter­net­anlage von einer Störung betroffen.

Deshalb muss die QNN Geschäfts­stelle heute leider geschlossen bleiben.

Morgen sind wir hoffentlich wieder für Sie da!

Liebe Mitglieder und Antragssteller*innen,

mit dem Beschluss des geschäfts­füh­renden Vorstands vom 10.09.2019 wurde die Antrags­frist für Großpro­jekte auf den 31.10.2019 festge­setzt.

Alle Anträge für Großpro­jekte (Projekte mit einer Landes­för­der­mit­telhöhe von über 10.000€Wichtig! Nicht Gesamt­kosten des Projekts!) müssen bis zum 31.10.2019 an foerderung@q‑nn.de einge­gangen sein.

Alle Anträge für Großpro­jekte, die zu einem späteren Zeitpunkt gestellt werden, können in der Regel nicht mehr berück­sichtigt werden.

Die Antrags­for­mulare und Förder­kri­terien etc. stehen online unter https://qnn.de/downloads/#foerderung zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass es sich stets um eine Fehlbe­darfs­fi­nan­zierung handelt!

Viele Grüße

QNN Vorstand und Team

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Es sind alle Zimmer im Haus vergeben. Eine Teilnahme ist dennoch möglich, sofern eine eigene, externe Übernachtung (Zelt, Wohnmobil, Pension) organi­siert wird. Aber auch diese Plätze sind nur noch begrenzt. Also schnell noch anmelden 🙂 www.lesbisch-in-niedersachsen.de/sommerfest

Wir freuen uns sehr, dass das LiN SommerFest auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen wird!

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