Seit dem Frühjahr suchte das QNN nach Räumlich­keiten für die Geschäfts­stelle. Nun sind wir endlich fündig geworden und in Bahnhofsnähe angekommen.

Queeres Netzwerk Nieder­sachsen e.V.
Volgersweg 58
30175 Hannover

Telefon 0511 33 65 81 20
Telefax 0511 33 65 89 40

Neue/wichtige Mailadressen:

Nach einem heißen Herbst mit dem Umzug, zwei Preis­ver­lei­hungen im November und der ersten Vorjahres-Antrags­runde in der Geschichte der SFN/QNN-Förder­ko­or­di­nation zur Beratung durch den QNN-Vorstand in seiner neuen Struktur heißt es nun für uns: Ankommen im Neuen. Abschlüsse und Planungen stehen bei uns rund um den kommenden Jahres­wechsel im Fokus.

Darum sind nur wir nur einge­schränkt und in dringenden Fällen erreichbar/reagierend:

  • vom 17.–21.12.2018
  • vom 07.–19.01 2018

Anfor­de­rungen von Förder­mitteln zur Auszahlung 2018 müssen bis 10. Dezember unter foerderung@q‑nn.de einge­gangen sein.

Wir haben über den Jahres­wechsel geschlossen:

  • vom 24.12.2018–04.01.2019

Das QNN-Team wünscht erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Im September hat sich ein Wechsel in der Besetzung des im Februar 2018 in der neuen Struktur gewählten QNN-Vorstands vollzogen. Auf eigenen Wunsch ausge­schieden aus dem Amt des geschäfts­füh­renden Vorstands­mit­glieds ist Magrit Schulz. Das gesamte QNN-Team und der Vorstand danken für Zeit, Energie und Engagement. Wir dürfen die Rücktritts­er­klärung von Magrit an den Vorstand im Wortlaut veröf­fent­lichen:

Lieber Gesamt­vor­stand des QNN,

sicher haben einige von Euch schon gehört,dass ich meine Vorstands­arbeit nieder lege.
Das hat unter­schied­liche Gründe, der wichtigste ist jedoch, dass ich der Meinung bin, das ich nicht die notwendige Zeit habe, die deutlich zunehmend anspruchs­vollere Arbeit im Vorstand leisten zu können.
Ich wünsche Euch als QNN Vorstand  für die Zukunft alles Gute…
Liebe Grüße Magrit
Der geschäfts­füh­rende Vorstand war von Magrit Schulz mit einem angemes­senen Vorlauf von der bevor­ste­henden Amtsnie­der­legung infor­miert worden und konnte sich deshalb um die in der Satzung vorge­sehen und mögliche Nach-Besetzung bemühen. Mit Juliane Steeger ist nun eine erfahrene Vorstandsfrau ins QNN zurück­ge­kehrt, die von 204 bis 2018 bereits im Amt, jedoch nicht zur Vorstandswahl im Februar angetreten war. Das QNN-Team samt Vorstand begrüßt die Neue im Amt herzlich.

Im Rahmen der Multiplikator*innenschulung werden Ehren­amt­liche, Engagierte und auch Haupt­amt­liche aus queeren Arbeits­feldern zu den Themen­be­reichen, denen sich MOSAIK Gesundheit widmet, sensi­bi­li­siert und zu Peer-to-Peer Berater*innen für den niedrig­schwel­ligen Erstkontakt geschult.

Wie es um die Gesundheit und gesund­heit­liche Versorgung von lesbi­schen, bisexu­ellen und queeren Frauen* steht, findet sich in der 2005 veröf­fent­lichten Studie von Prof. Dr. Gabriele Dennert (FH Dortmund). Sie fand heraus, dass lesbische Frauen* “lesben­spe­zi­fi­schen Stres­soren” ausge­setzt sind, die eine größere Häufigkeit von Erkran­kungen – beispiels­weise Brust­krebs, Sucht­er­krankung oder Herz-Kreislauf-Erkran­kungen – zur Folge haben können. Grund für “Stres­soren” sind lebens­lange Identi­täts­bil­dungs­pro­zesse, wie das ständige Coming-out, Erfah­rungen von Homof­eind­lichkeit, Ableh­nungs­er­fah­rungen in der Herkunfts­fa­milie sowie Benach­tei­ligung in recht­lichen Belangen. Zudem stellte sie fest, dass viele lesbische Frauen dem Gesund­heits­system häufiger fernbleiben, um struk­tu­rellen und anderen Diskri­mi­nie­rungen durch Ärzt*innen oder durch andere Mitar­bei­tende* in der Medizin auszu­weichen.
Dieser unguten Kombi­nation, einer­seits ein erhöhtes Risiko zu erkranken aufzu­weisen und anderer­seits dem Gesund­heits­system fernzu­bleiben, begegnet MOSAIK Gesundheit mit einem konkreten, niedrig­schwel­ligen und landes­weiten Angebot.

MOSAIK Gesundheit nähert sich dieser Diskrepanz aus einer inter­sek­tio­nalen Perspektive. So decken die Vorträge und Workshop Themen­be­reiche wie Alter, Mehrfach­zu­ge­hö­rigkeit, Beziehung und Familie, Körper etc. ab. Zudem war uns die konzep­tio­nelle Öffnung in “lesbische, bisexuelle und queere Frauen*” von großer Bedeutung, da wir die vielfäl­tigen Biografien und Erfah­rungen von Frauen* einschließen möchten und Gesundheit ganzheitlich und körper­divers thema­ti­sieren.

Gerne weisen wir auf die Stellen­aus­schreibung des Vereins Queeres Göttingen hin, die zu sofort eine Nachfolge in der Geschäfts­führung suchen.

Weitere Infor­ma­tionen in der pdf!

Die Einladung des QNN zur MV #2 in diesem Jahr ist wie immer seit 2017 auch online zu finden. Mit dabei ist auch dieses Mal ein Anmel­de­for­mular, das uns im QNN-Team die Vorbe­reitung erleichtert.

Gruppen ohne Verein (bzw. innerhalb eines Vereins, die sich selbst vertreten möchten), sollten so noch nicht für 2018 zum Beispiel bei der ersten MV im Februar geschehen, ihren Mitglieds­antrag mit 7 Unter­schriften bis 14 Tage vor der MV beim QNN einreichen, um stimm­be­rechtigt teilnehmen zu können. Stimm­über­tragung oder auch eine Vollmacht zu erteilen ist möglich, max. 2 Stimmen können so vereint und vertreten werden. Die Vollmacht ist weitrei­chender, als eine Stimm­über­tragung, da letztere nur für die Stimm­abgabe bei Abstim­mungen berechtigt. Die Voll-Vertretung eines Mitglieds beinhaltet auch das Stellen von Anträgen u.ä. Rechte des Mitglieds.

Die Themen­schwer­punkte in diesem Herbst sind der Abschluss für 2017, der Ende Februar noch nicht fertig sein konnte und der Ausblick für 2019. Zudem berichtet der Vorstand von seiner Arbeit in der neuen Struktur und das Team der Geschäfts­stelle zieht eine Zwischen­bilanz von QNN-Struk­tur­ent­wicklung, die 2016 von den Mitgliedern angeschoben wurde, und der Kampagne, die seit Anfang 2017 läuft und auch die Arbeit im QNN stark verändert hat.

“Lesben* erhellen die Welt — Wir sind auch in der Dunkelheit sichtbar”

Beim LiN-SpätSom­merFest 2018 haben wir am Ende eine Session “LiN spinnt” gemacht und wirklich zauber­hafte Ideen gesponnen. Eine davon war:
“Wir machen den Sankt-MARTINstag zum MARTINA-liebt-Frauen*-Tag”

(Auch) 2018 ist lesbische* Sicht­barkeit ein wichtiges Thema geblieben, außerdem ist die Initiative “LESBEN GEGEN RECHTS” entstanden und bundesweit präsent. Lesben* setzen Zeichen!

==== AUFRUF ====

Darum möchten wir dieses Jahr gerne mit Euch allen ganz kurzfristig und spontan eine nieder­sach­sen­weite Aktion ins Leben rufen. Es wäre unfassbar schön, wenn am 9. November unter einem der beiden Mottos oder Eurem eigenen in möglichst vielen Städten Nieder­sachsens lesbische* Later­nen­umzüge statt­finden.

Vor Ort braucht es nur 1–3 Lesben*, die ein bisschen organi­sieren und besten­falls starten die Umzüge zeitgleich überall am 9. November um 19 Uhr. Wenn eine andere Uhrzeit oder ein anderer Termin bei Euch vor Ort besser passt, seid herzlich einge­laden, Euch als Vor- oder Nachglühen zu betei­ligen!

Falls du noch keine Gruppe in deiner Stadt kennst, schau mal hier vorbei: https://qnn.de/lin/vernetzung

==== ORGANI­SA­TO­RI­SCHES ====

So ein Later­nen­umzug muss mindestens zwei Wochen vorher der Stadt mitge­teilt werden. Es muss die Route genannt werden und ein paar Menschen sollten Warnwesten tragen.

Alter­nativ kann beispiels­weise auch eine Versammlung (a.k.a. Demons­tration) mit/als Lichter­kette angemeldet werden, Versamm­lungen müssen spätestens 48 Stunden vor dem öffent­lichen Aufruf dazu angemeldet werden. Sie sind nicht geneh­mi­gungs­pflichtig, das Ordnungsamt kann Auflagen erteilen.

Wir teilen Eure Facebook-Events und Inter­net­aufrufe sehr, sehr gerne! Lasst uns zusammen die Welt erhellen…


Zentrale Facebook-Veran­staltung: https://www.facebook.com/events/260965861222362/

Zwischen Annäherung und Abgrenzung. Religion und LSBTIQ* in gesell­schaft­licher Debatte und persön­lichem Erleben

Fr, 30.11.2018  — So, 02.12.2018

Die Frage, in welchem Verhältnis die großen monothe­is­ti­schen Religionen zu LSBTIQ* stehen, kann vermutlich nur kontext­spe­zi­fisch beant­wortet werden. Hier greifen gesell­schaft­liche Vorstel­lungen, Community-Inter­essen sowie persön­liche Sozia­li­sation und Erfah­rungen auf unter­schied­liche Weisen inein­ander. Die Tagung betrachtet das Verhältnis von Religion und LSBTIQ* multi­per­spek­ti­visch. Es geht zum einen um die Frage, welche persön­lichen Erfah­rungen LSBTIQ*s mit den Glaubens­ge­mein­schaften gemacht haben, denen sie sich zugehörig fühlen und wie sie diese unter­schied­lichen Zugehö­rig­keiten (LSBTIQ* sein und religiös sein) mitein­ander in Einklang bringen.

Anmeldung und weitere Infor­ma­tionen unter: https://www.waldschloesschen.org

Sa, 02. Februar 2019 | 10–18 Uhr

(Ort wird noch bekannt gegeben)

Der NetzWerk Arbeitstag musste leider vom 03. November auf den 02. Februar verschoben werden!


LiN entwi­ckelt sich, LiN bearbeitet Themen, LiN vernetzt und unter­stützt Aktivi­täten im ganzen Land von und/oder für frauen*liebende Frauen*. LiN ist ein fester Bestandteil in den Struk­turen des Queeren Netzwerks Nieder­sachsen e.V. (QNN).

Im LiN-NetzWerk treffen sich Ehren­amt­liche, die sich in Gruppen, Vereinen, Stamm­ti­schen etc. engagieren, zum Austausch und gemein­samen Arbeiten. Außerdem werden landes­weite Aktionen beim Arbeitstag und den Netzwerktreffen auf den Weg gebracht. Der Arbeitstag ist ebenfalls für Frauen* offen, die sich noch nicht ehren­amtlich engagieren, es aber vorhaben. Wir sind auch über www.facebook.com/groups/LiN.NetzWerk im Kontakt.

Der inhalt­liche Schwer­punkt wird im „LiN DenkRaum“ erarbeitet und 4 Wochen vorher auf www.lesbisch-in-niedersachsen.de veröf­fent­licht.

  • Anmeldung unter: lin@q‑nn.de
  • Teilnahme ist kostenfrei, Fahrt­kosten können erstattet werden
  • eine digitale Teilnahme (Video­kon­ferenz) ist möglich (Bitte bei Anmeldung mit angeben)

Das QNN zieht um! Ab 22.10.2018 sind wir unter folgender Adresse zu erreichen und zu finden:

Queeres Netzwerk Nieder­sachsen e.V., Volgersweg 58, 30175 Hannover

Auch die Telefon­nummern und Mailadressen werden sich in diesem Zuge ändern und sind dann unter www.q‑nn.de/qnn/kontakt zu finden.

Bei der Jury-Besetzung zum 2. Queeren Filmpreis Nieder­sachsen haben die diesjäh­rigen Vor-Ort-Organisator*innen von BIFF — Braun­schweig Inter­na­tional Filmfest und dem VSE Braun­schweig e.V. ein promi­nentes Mitglied gefunden: neben dem LSBTI*-Referenten des Landes Nieder­sachsen Hans Hengelein wird Stefan Olsdal, Gitarrist der weltweit erfolg­reichen Band “Placebo” Platz nehmen. Das QNN — Queeres Netzwerk Nieder­sachsen als Ausrichter*in besetzt die vier weiteren Plätze mit jeweils einer lesbi­schen, trans*, inter und schwulen Person.

Seit 2017 verleiht das QNN im Rahmen der Kampagne „für sexuelle und geschlecht­liche Vielfalt* in Nieder­sachsen“ zum zweiten Mal den Queeren Filmpreis Nieder­sachsen, in diesem Jahr in Zusam­men­arbeit mit dem BIFF — Braun­schweig Inter­na­tional Filmfest und dem VSE Braun­schweig e.V. — Heimat­verein des Queer­Cinema-Teams in der Löwen­stadt.

Im Wettbewerb stehen die sechs Filme der Reihe „Qu*erschnitt: Neue LGBTQI*- Filme“. Que*rschnitt ist eine Koope­ration zwischen BIFF und dem Verein für sexuelle Emanzi­pation e.V. (VSE) und steht für Vielfalt und Akzeptanz alter­na­tiver Lebens­ent­würfe. Geschlechts­iden­ti­täten und sexuelles Begehren konfron­tieren Tradi­tionen und Gewohn­heiten. Mal als Komödie, häufig auch tragisch. Aber eigentlich geht es immer um Liebe.

Die Preis­ver­leihung findet im Rahmen der BIFF-Abschluss­ver­an­staltung am Samstag, 10. November 2018, 19 Uhr im Großen Haus des Staats­theaters Braun­schweig statt.

Weitere Infor­ma­tionen unter www.filmfest-braunschweig.de

Hier noch der Trailer zum Film Festival.