Der Deadname (dt. ‚toter Name‘) ist ein im Laufe des Lebens abgelegter Name. Manchmal wird er auch als ‚Geburtsname‘ bezeichnet, da es sich hierbei meistens um den Namen handelt, der einer Person nach der Geburt gegeben wurde. Vor allem trans* Personen wählen im Rahmen ihrer Transition meist einen neuen Namen, der zu ihrer Geschlechtsidentität passt. Der Deadname hat dann nicht für alle, aber für viele negative Assoziationen und kann zum Trigger bspw. für Dysphorie werden. Er sollte daher vermieden werden, um negativen Folgen für die psychische Gesundheit vorzubeugen. Entgegen dem besseren Wissen den Deadname einer Person zu verwenden, wird Deadnaming genannt.
Neben ‚männlich‘ und ‚weiblich‘ ist ‚divers‘ der dritte sogenannte positive Geschlechtseintrag. Er ist seit 2018 aufgrund der erfolgreichen Klage einer intergeschlechtlichen Person vor dem Bundesverfassungsreicht verfügbar. Nachdem zuerst ein Attest über eine Variante der Geschlechtsentwicklung
zur Änderung nötig war, ist ‚divers‘ nun seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes im November 2024 selbstbestimmt wählbar. Zusätzlich zu den drei positiven Geschlechtseinträgen (m/w/d) gibt es die vierte Möglichkeit, den Geschlechtseintrag offen zu lassen.
Queeres Netzwerk Niedersachsen e.V.