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gut beraten: Rechts­si­cherheit für Trans*Beratungsstellen

22. Oktober | 18:00 | 20:00

gut beraten! ist die Fortbil­dungs­reihe für alle Trans*Berater*innen in Nieder­sachsen. Einmal im Monat widmen wir uns gemeinsam Themen, die für die Beratungs­arbeit relevant sind. gut beraten! gibt dabei inhalt­lichen Input aber vor allem auch Raum zum Austausch und Vernetzen.

Das Thema dieses Treffens ist:

Rechts­si­cherheit für Trans*Beratungsstellen
Referent: Markus Greß-Heister  

Wie können wir uns rechtlich auf sicherem Boden bewegen – und zugleich handlungs­fähig, beweglich und ratsu­chen­den­ori­en­tiert bleiben?  Trans*Beratung ist oft sehr flexibel und prozess­orient gestaltet. Im Vergleich zu Medizin und Psych­iatrie gibt es hier weniger Regularien. Das kann ein Vorteil sein, um Beratungs­pro­zesse genau auf unsere Kapazi­täten als Berater*innen und die Anliegen der Ratsu­chenden abzustimmen. Zugleich können offene Spiel­räume auch Verun­si­cherung erzeugen. Denn wo weniger eindeutig geregelt ist, entstehen Fragen: Was ist rechtlich notwendig? Was ist fachlich sinnvoll? Was schützt Ratsu­chende – und was schützt Berater*innen und Einrich­tungen? Der große Spielraum kann auch zu Fragen wie diesen führen:   

  • Gibt es Vorgaben dazu, wie Beratungen zu dokumen­tieren sind und wie die Daten dazu aufbe­wahrt und gelöscht werden müssen? Was sagen offizielle Vorschriften? Was ist praktisch notwendig oder hilfreich?
  • Wie können Beratungs­stellen sicher­gehen, dass sie die Daten­schutz­grund­ver­ordnung (DSGVO) in der Kommu­ni­kation mit Ratsu­chenden einhalten?
  • Welche Risiken gehen von Beratungs­fehlern aus? Wie können Berater*innen sowohl Ratsu­chende als auch sich selbst hier sinnvoll schützen?
  • Und wie kann Rechts­si­cherheit als Teil einer lernenden, achtsamen und selbst­re­fle­xiven Beratungs­kultur verstanden werden?

Diese und weitere Fragen besprechen wir an diesem Abend.  

Als Referent spricht Markus Greß-Heister (er/ihm). Markus ist u.a. Klini­scher Neuro­lin­guist, Neuro­psy­chologe und Geron­tologe (M.A.) und Medizin­rechtler (LL.M) und arbeitet zu ethischen Fragen im Gesund­heits­wesen. Auch der Beratung ist er eng verbunden – als Syste­mi­scher Coach, Pädagoge und Berater und nicht zuletzt als Vorsit­zender der Deutschen Gesell­schaft für Beratung (DGfB). 

Der Link für den Veran­stal­tungsraum kann über transpari@qnn.de angefragt werden.

Zum 01.01.2026 konnte das QNN in Koope­ration mit dem Center for Diversity, Media, and Law (DiML) der Justus-Liebig-Univer­­­sität Gießen das Projekt „Trans*PARI — Peeran­sätze in der regio­nalen integrierten Gesund­heits­ver­sorgung und Beratung“ starten. Das Projekt entwi­ckelt die Gesun­d­heits- und Beratungs­an­gebote für trans* Personen in Nieder­sachsen zu einem multi-profes­­sio­­nellen, resili­enten und flächen­de­ckenden Netzwerk und wird vom Europäi­schen Sozial­fonds + über die NBank sowie dem Sozial­mi­nis­terium gefördert.

Das Projekt findet in Koope­ration mit dem Check­point Queer, der Trans*Beratung Göttingen, Trans*Recht sowie Kompetent und Queer (KuQ) statt.

Gefördert durch

Details

  • Datum: 22. Oktober
  • Zeit:
    18:00 | 20:00
  • Veran­stal­tungs­ka­te­gorie:

Veran­stal­tungsort

  • Online — Link auf Anfrage

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  • Datum: 22. Oktober
  • Zeit:
    18:00 | 20:00
  • Veran­stal­tungs­ka­te­gorie:

Veran­stal­tungsort

  • Online — Link auf Anfrage
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