Das Bundesverfassungsgericht hat im November 2017 eine wegweisende Entscheidung zur „3.Option“ veröffentlicht – und nun?

Mit seiner Entscheidung zu Gunsten einer intergeschlechtlichen Person aus Niedersachsen, die auf die Anerkennung und einen positiven Eintrag im Personenstand klagte, hat das Bundesverfassungsgericht im Oktober 2017 den gesellschaftlichen Blick auf Geschlecht verändert.

Bis zum 31.12.2018 hatte die Bundesregierung nun Zeit eine gesetzliche Regelung zu schaffen. Welche Modelle gibt es? Wo stehen wir gerade? Was wird sich ändern? Bisher galt es als unnötig oder unerwünscht über Geschlecht zu reden. Der gesellschaftliche Diskurs ist aber notwendig!

Lucie Veith, Interaktivistin und Inter*- Netzwerkkoordinator*in, hat 2017 eine nationale Auszeichnung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes für ihr Engagement gegen Diskriminierung erhalten und wird über das Urteil, das Verfahren und den Verfahrensstand informieren und freut sich ins Gespräch zu kommen.

Alle Geschlechter sind willkommen!
Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit dem Queeren Netzwerk Niedersachsen und dem Verein Intersexuelle Menschen Landesverband Niedersachsen e. V.

Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung